71-jähriger Tatverdächtiger nach Belästigung einer Südkoreanerin festgenommen: Seine Aussage liegt vor

Ein 71-jähriger Mann, der eine südkoreanische Frau belästigt hatte, während diese in Kadıköy eine Live-Übertragung in den sozialen Medien machte, wurde inhaftiert.

İHA

Die unter dem Namen „Mhyochi“ in den sozialen Medien bekannte Südkoreanerin Hyojeong Park wurde am Freitag, dem 6. Juni, in Kadıköy während einer Live-Übertragung von dem 71-jährigen Y.Z.A. verbal und körperlich belästigt. Die Aufnahmen lösten in den sozialen Medien große Empörung aus. Nach dem Vorfall wurde der 71-jährige Y.Z.A. festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige dem Gericht überstellt.

„MEINE HAND KÖNNTE IHN BERÜHRT HABEN“

Der Tatverdächtige Y.Z.A. erklärte in seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft: „Ich habe die Geschädigte keinesfalls sexuell belästigt. Als wir uns am Tag des Vorfalls begegneten, wünschte sie mir frohe Feiertage, woraufhin ich ebenfalls ‚frohe Feiertage‘ sagte und ihre Hand küsste. Während wir an der roten Ampel warteten, habe ich ihr Gesäß nicht berührt, aber aufgrund des Gedränges könnte meine Hand sie berührt haben. Als ich der Person gegenüberstand, versuchte ich zudem zu verstehen, ob ich Worte verwendet hatte, die sie nicht verstand, da ich ihre Äußerungen nicht begreifen konnte. Ich habe jedoch keine Handlung begangen, die eine sexuelle Nötigung oder Belästigung der Geschädigten darstellt. Sollten meine Bewegungen und Worte falsch verstanden worden sein, entschuldige ich mich bei ihr. Ich weise den mir zur Last gelegten Vorwurf entschieden zurück“, und beantragte, sich während des Verfahrens auf freiem Fuß zu befinden.

„ICH HABE GESAGT: MÖGE DEIN FEIERTAG GESEGNET SEIN“

In seiner richterlichen Vernehmung behauptete der Tatverdächtige erneut, niemanden belästigt zu haben: „Ich habe auch nicht verstanden, was sie sagte. Ich habe zu ihr gesagt: ‚Möge dein Feiertag gesegnet sein‘. Ich habe sie in keiner Weise absichtlich berührt. Da es voll war, könnte es zu einem Kontakt gekommen sein“, sagte er.

Der Tatverdächtige Y.Z.A. wurde nach seiner richterlichen Vernehmung inhaftiert.