73 Jahre alte Lebensmittelmarke durchlebt schwierige Zeiten
Wie berichtet wird, steht der türkische Lebensmittelriese Konya Şeker aufgrund von Schulden in Milliardenhöhe bei der Türkiye Kömür İşletmeleri (TKİ) vor wirtschaftlichen Problemen. Zudem stehe die Einstellung der Produktion im Wärmekraftwerk Soma zur Debatte.
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Die steigende Inflation in der Türkei lässt die Kosten für Unternehmen rapide ansteigen, während die Auswirkungen der Wirtschaftskrise immer deutlicher spürbar werden. Zu den in den letzten Jahren zunehmenden Insolvenz- und Konkordatsverfahren könnte nun ein weiteres hinzukommen.
Es wird behauptet, dass die Schulden von Konya Şeker, einem der führenden Lebensmittelhersteller der Türkei, bei der Türkiye Kömür İşletmeleri (TKİ) die Marke von 11 Milliarden TL überschritten haben. Es heißt, dass das Unternehmen, das in finanzielle Engpässe geraten ist, die Stromerzeugung im von ihm betriebenen Wärmekraftwerk Soma einstellen könnte.
STROMERZEUGUNG GEFÄHRDET
Den Informationen zufolge, die der Journalist Olcay Aydilek über soziale Medien geteilt hat, haben die Kohleschulden von Konya Şeker bei der TKİ ein Niveau von 11 bis 12 Milliarden TL erreicht. Aufgrund der hohen Schuldenlast plane das Unternehmen, die Produktion im Wärmekraftwerk Soma zu stoppen.
Konya Şeker wurde 1952 gegründet und ist unter dem Dach der Anadolu Birlik Holding tätig; das Unternehmen gilt als eine der traditionsreichsten Lebensmittelmarken der Türkei.