75 Patienten 'unnötig' operiert: Neuer Skandal im Gesundheitswesen

In einem staatlichen Krankenhaus in Diyarbakır wurde festgestellt, dass 75 Patienten unnötigerweise Platinimplantate eingesetzt wurden. Einige Mitarbeiter, die an den Eingriffen ihrer Kollegen zweifelten, untersuchten die Operationen und deckten auf, dass die Knochenbrüche von Patienten im Alter zwischen 2 und 40 Jahren mit ungeeigneten Methoden behandelt wurden.

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Ein Skandal im staatlichen Krankenhaus Selahaddin Eyyübi in Diyarbakır hat eine neue Debatte im Gesundheitssystem ausgelöst. Einige Mitarbeiter der orthopädischen Abteilung, die aufgrund der hohen Anzahl an Operationen und der Verwendung von Platinimplantaten misstrauisch geworden waren, untersuchten die Röntgenbilder der Patienten. Die Untersuchungen ergaben, dass 75 Patienten Platinimplantate eingesetzt wurden, obwohl dies medizinisch nicht notwendig war.

Das Team, das die Untersuchung durchführte, stellte fest, dass die Knochenbrüche der Patienten im Alter zwischen 2 und 40 Jahren mit ungeeigneten Methoden behandelt wurden. Die Analysen der Röntgenbilder belegten, dass das Einsetzen der Platinimplantate unnötig war.

Wie Hazar Dost in der Sendung „Arena mit Uğur Dündar“ auf SZC TV berichtete, kündigte die İYİ-Partei an, Strafanzeige zu erstatten. Parteivertreter erklärten, sie würden rechtliche Schritte einleiten, um die Verantwortlichen für den Skandal vor Gericht zu bringen.

Die Krankenhausleitung hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben. Es wird jedoch erwartet, dass das Gesundheitsministerium nach dem Bekanntwerden des Vorfalls in den Medien eine Untersuchung einleitet.