8 israelische Soldaten im Süden des Gazastreifens getötet

Die israelische Armee hat bestätigt, dass 8 ihrer Soldaten bei Gefechten im Süden des Gazastreifens getötet wurden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Angriffe auf den Gazastreifen am 7. Oktober getöteten israelischen Soldaten auf 658.

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Nachdem der militärische Flügel der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, bekannt gegeben hatte, dass es bei einem von ihnen in der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens gelegten „kombinierten Hinterhalt“ Tote und Verletzte unter den israelischen Soldaten gegeben habe, veröffentlichte die israelische Armee eine schriftliche Erklärung.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass bei den Gefechten im Süden des Gazastreifens 8 Soldaten getötet wurden, darunter ein stellvertretender Kompaniechef des 601. Pionierbataillons.

In der Stellungnahme der Armee wurden keine detaillierten Informationen zum genauen Ort im Süden des Gazastreifens gegeben, an dem die Soldaten getötet wurden.

Andererseits berichtete die Zeitung Yedioth Ahronot, dass die betreffenden Soldaten ums Leben kamen, als ihr gepanzertes Fahrzeug in der Nähe des Flüchtlingslagers Tel es-Sultan in Rafah über einen am Straßenrand platzierten Sprengsatz fuhr, der daraufhin explodierte.

Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Angriffe auf den Gazastreifen am 7. Oktober getöteten israelischen Soldaten auf 658, wovon 306 während der Bodenoffensive ums Leben kamen.

Zudem wurden bei den Angriffen 3.835 israelische Soldaten verletzt, 1.936 davon während des Bodenkrieges.

In einer schriftlichen Erklärung der Al-Qassam-Brigaden von heute hieß es, dass ein israelisches Militärfahrzeug, das in das Gebiet Es-Suudi in Tel es-Sultan im Westen der Stadt Rafah eingedrungen war, in einen kombinierten Hinterhalt gelockt, mit „Yasin 105“-Raketen angegriffen wurde und die Soldaten darin getötet oder verletzt wurden.