90 Prozent der Menschen in Puerto Rico starteten ohne Strom ins neue Jahr

Puerto Rico, die kleinste Insel der Großen Antillen, steht aufgrund von Störungen in den Kraftwerken vor einer massiven Energiekrise. Der Ausfall beeinträchtigt auch den Transport und die Gesundheitsdienste erheblich.

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Große Störungen in den Kraftwerken von Puerto Rico haben das Leben im ganzen Land nahezu zum Stillstand gebracht. Laut nationalen Medienberichten sind 90 Prozent der Bevölkerung ohne Strom, und die Krise beeinträchtigt den Alltag schwerwiegend.

PRIORITÄT FÜR KRITISCHE DIENSTLEISTUNGEN 

Jose Perez, Direktor für Außenbeziehungen bei LUMA Energy, dem für die Stromübertragung zuständigen Unternehmen, erklärte, dass die Arbeiten zunächst an kritischen Versorgungspunkten begonnen hätten. Perez sagte: "Krankenhäuser, Flughäfen, Polizeistationen und Feuerwachen haben Priorität. Unsere Arbeiten dauern an, aber es wird Zeit brauchen, bis das ganze Land wieder mit Strom versorgt ist."

PERSONALMANGEL VERZÖGERT DEN PROZESS 

Der Elektrotechniker Javier Corea gab an, dass der Mangel an ausreichendem Personal in den Kraftwerken den Prozess verlangsame. Corea sagte: "Da sich die Mitarbeiter im Urlaub befinden, ist es wahrscheinlich, dass die Störung bis zum 2. Januar andauern wird."

DAS LEBEN IST ZUM STILLSTAND GEKOMMEN 

Während der internationale Flughafen Luis Munoz Marin versucht, den Betrieb mit Generatoren aufrechtzuerhalten, wurden Zugverbindungen eingestellt und viele Einkaufszentren geschlossen.

Die zunehmenden Stromausfälle haben den Zorn der Bevölkerung geschürt. Hunderte Menschen kritisierten die Regierung und riefen dazu auf, Proteste zu organisieren.