Abdulkadir Selvi nimmt Ali Koç über das Thema „Atatürk“ ins Visier: „Wirst du ein Atatürk-T-Shirt tragen?“

Der Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi nahm in seinem heutigen Artikel Bezug auf die Supercup-Krise und zielte auf Ali Koç ab, indem er das Thema Atatürk aufgriff. Selvi wies darauf hin, dass Otokar mit Saudi-Arabien verhandelt, und fragte den Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koç: „Wirst du ein Atatürk-T-Shirt tragen?“

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Während der Supercup-Krise in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad kam es zwischen dem Hürriyet-Kolumnisten Abdulkadir Selvi und dem Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koç zu einer Debatte über „FETÖ“.

Nachdem das Spiel verschoben wurde, weil die Mannschaften von Fenerbahçe und Galatasaray nicht mit Atatürk-T-Shirts und Bannern auf das Spielfeld durften, schrieb Selvi einen Artikel, in dem er Koç und Fenerbahçe kritisierte und fragte: „War das Einzige, was man für das in Saudi-Arabien auszutragende Spiel finden konnte, der Spruch ‚Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt‘, den die FETÖ-Anhänger beim Putschversuch vom 15. Juli verwendet haben?“ 

Koç antwortete Selvi daraufhin: „Du bist jemand, der damals wegen FETÖ Rotz und Wasser geheult hat; wer bist du, dass du Fenerbahçe mit FETÖ in Verbindung bringst?“

WIRST DU EIN ATATÜRK-T-SHIRT TRAGEN?

In seinem heutigen Artikel wies Selvi darauf hin, dass Ali Koç Vorstandsvorsitzender des Koç-Unternehmens Otokar ist und das Unternehmen Verhandlungen mit Saudi-Arabien über den Verkauf von gepanzerten Fahrzeugen im Wert von 500 Millionen Dollar führt. Selvi erklärte: „Ali Koç, ich werde nicht wie du ‚Ulan‘ sagen, ich werde nur Fragen stellen“, und richtete folgende Fragen an ihn:

1- Wirst du bei der Vereinbarung mit den Saudis eine „Atatürk“-Klausel einfügen lassen?

2- Wirst du ein „Atatürk-T-Shirt“ tragen, falls der Vertrag unterzeichnet wird?

3- Wirst du am Ort der Vertragsunterzeichnung ein Banner mit der Aufschrift „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ aufhängen lassen?

Selvi schrieb: „Mal sehen, ob du das, was du für die Türkei gefordert hast, auch dann verlangen wirst, wenn es um die Interessen deines eigenen Unternehmens geht.“