Abriss illegaler Bauten am Bosporus geht weiter
Die Abrissarbeiten gegen illegale Bebauung am Bosporus werden im Bereich Bebek intensiv fortgesetzt.
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Die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) setzt die Umsetzung ihrer Abrissbeschlüsse gegen illegale Bebauung entlang der Bosporus-Linie fort. In bedeutenden Stadtteilen wie Bebek, Arnavutköy, Kuruçeşme und Ortaköy werden Abrissmaßnahmen durchgeführt, da Gebäude unbefugt in Richtung Meer erweitert oder zusätzliche Stockwerke hinzugefügt wurden. Die Abrissarbeiten in diesen Gebieten wurden aus der Luft gefilmt.
Das Ministerium für Kultur und Tourismus wurde nach Hinweisen auf unbefugte Bebauung in diesen Stadtteilen des Bezirks Beşiktaş, die sich entlang der Küstenlinie von der Bebek-Moschee bis zur Brücke der Märtyrer des 15. Juli erstreckt, aktiv.
Nachdem die Hinweise bei der Direktion des Denkmalschutz-Regionalausschusses eingegangen waren, wurden infolge von Felduntersuchungen durch Expertenteams seit Anfang 2025 in den Sitzungen des Denkmalschutz-Ausschusses Entscheidungen zu insgesamt 106 Immobilien getroffen.
Im Einklang mit diesen Beschlüssen wurde bei 49 Immobilien Strafanzeige wegen unbefugter Eingriffe erstattet. Zudem wurden für 42 Akten zu nicht registrierten Immobilien Informationen und Unterlagen angefordert, während für 15 Immobilien die Umsetzung bereits früher gefasster Ausschussbeschlüsse gefordert wurde. Bei den Untersuchungen wurden in einigen Betrieben am Bosporus Verstöße wie illegale Stockwerke, unbefugte Terrassen und Dachöffnungen festgestellt.
Die İBB-Teams griffen auch bei einer historischen Konditorei in Bebek ein, die zu den Bereichen gehört, für die ein Abrissbeschluss vorliegt.