ADD erstattet Strafanzeige wegen ÇEDES-Projekt
Der Atatürkçü Düşünce Derneği (ADD) hat Strafanzeige erstattet, da im Rahmen des ÇEDES-Projekts Schüler in Moscheen gebracht werden oder Religionsbeauftragte an Schulen Seminare zu verschiedenen Themen abhalten, was nach Ansicht des Vereins eine lehrplanfremde Praxis darstellt.
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Der Atatürkçü Düşünce Derneği (ADD) hat eine Erklärung zu den im Rahmen des ÇEDES-Projekts den Schülern aufgezwungenen lehrplanfremden Praktiken abgegeben und Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet, mit der Forderung, ein öffentliches Verfahren einzuleiten.
Die ADD erklärte: "In den Vorfällen, die in der nationalen Presse und in den sozialen Medien ein breites Echo fanden, werden Schüler im Rahmen des Projekts 'Ich bin sensibel für meine Umwelt, ich schütze meine Werte' (ÇEDES) in Moscheen gebracht oder Religionsbeauftragte kommen in die Schulen, um Seminare zu verschiedenen Themen zu halten, und dies führt zu lehrplanfremden Praktiken. Es ist offensichtlich, dass das genannte Projekt trotz der Warnungen von Experten umgesetzt wurde und die laizistische Bildung gefährdet."
Die ADD erklärte zudem, dass Beamte des Bildungsministeriums sowie Schulleiter eine pflichtwidrige Haltung einnähmen, und fügte hinzu: "In den Fällen, die Gegenstand der Akte sind, ist es offensichtlich, dass sowohl der Bildungsminister als auch die genannten Schulleiter eindeutig gegen die Erfordernisse ihres Amtes gehandelt oder zumindest die Erfüllung ihrer Dienstpflichten vernachlässigt haben, weshalb auch in dieser Hinsicht eine Untersuchung eingeleitet werden muss."