Ärger um Fährverbindung: Sperrung wegen Ali Erbaş
Die Fähre wurde für den Präsidenten des Amtes für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, gesperrt, der für eine Grundsteinlegung einer Moschee nach Tunceli gereist war. Die Sperrung der einzigen Verkehrsverbindung nach Elazığ stieß auf heftige Kritik.
12punto
Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, reiste am Vortag für eine Grundsteinlegung einer Moschee nach Tunceli.
An der Zeremonie nahmen der Chefberater des Präsidenten, İsrafil Kışla, der Gouverneur von Tunceli, Bülent Tekbıyıkoğlu, der Rektor der Munzur-Universität, Prof. Dr. Kenan Peker, der Provinzgendarmeriekommandant Brigadegeneral Bülent Baykal, der Polizeichef der Provinz, Hakan Duman, sowie weitere Protokollmitglieder teil.
Nach der Zeremonie nutzte Erbaş die Fähre im Bezirk Pertek, um die Stadt zu verlassen.
Wie Kayhan Ayhan von BirGün berichtet; nachdem die AKP-geführte Stadtverwaltung von Pertek die Fähre für Ali Erbaş reserviert hatte, bildeten sich vor der Fähre, die die einzige Verkehrsverbindung nach Elazığ darstellt, lange Warteschlangen.
Fahrzeuge, die aus Richtung Elazığ kamen und in das Zentrum von Tunceli fahren wollten, durften die Fähre ebenfalls nicht verlassen.
Die Bürger, die auf Ali Erbaş warten mussten, äußerten ihren Unmut über die Situation.
Die Bürger fragten: "Alle Fahrzeuge wurden aufgehalten. Wir haben Kranke, wir haben Termine, aber wir mussten auf deren Vergnügen warten. Ali Erbaş sieht sich selbst als Geistlichen, aber diese Vorfälle zeigen, dass er sich über das Volk stellt. Was hält ihn davon ab, sich unter das Volk zu mischen?"
Hier sind die Aufnahmen:
Yurttaşın feribot mağduriyeti: Ali Erbaş geçeceği için kapatıldı https://t.co/yX3glhhRjl pic.twitter.com/rzyXFL2Q07
— 12punto (@12puntocomtr) August 30, 2024