AFAD gibt Empfehlungen für den Inhalt des Notfallrucksacks bekannt

Die Katastrophenschutzbehörde AFAD hat die grundlegenden Materialien aufgelistet, die in einen Katastrophen- und Notfallrucksack gehören. Insbesondere nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 am 23. April wurde betont, dass die ersten 72 Stunden kritisch seien und die Rucksäcke stets an einem leicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden sollten.

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Das Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April in Istanbul ereignete, hat die Frage "Was sollte in einem Katastrophen- und Notfallrucksack enthalten sein?" erneut in den Mittelpunkt gerückt.

Auf ihrer Website hat die AFAD zusammengestellt, was in einem Notfallrucksack enthalten sein sollte, der für Einzelpersonen notwendig ist, um in den ersten Stunden nach Katastrophen und Notfällen zu überleben.

DIE ERSTEN 72 STUNDEN SIND ENTSCHEIDEND

Demnach sind die ersten 72 Stunden nach Katastrophen, insbesondere nach Erdbeben, von entscheidender Bedeutung.

Um Verzögerungen bei der Ankunft von Hilfsteams in dieser Phase zu überbrücken, ist es notwendig, einen Rucksack bereitzuhalten, der die Grundbedürfnisse von Einzelpersonen und Familien decken kann.

Es wird empfohlen, Katastrophen- und Notfallrucksäcke nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Gruppen mit besonderen Anforderungen wie Säuglingen, älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Haustieren vorzubereiten und den Rucksack stets an einem leicht zugänglichen Ort aufzubewahren.

WAS SOLLTE ENTHALTEN SEIN?

Die AFAD weist darauf hin, dass folgende Materialien in einem Katastrophen- und Notfallrucksack enthalten sein sollten:

"Taschenmesser, Trillerpfeife, etwas Bargeld, Papier, Stift, Decke oder Schlafsack, Schere, Klebeband, Plastikplane, batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Ersatzbatterien, Erste-Hilfe-Set, regelmäßig benötigte Medikamente und deren Rezepte, eine ausreichende Menge an Lebensmitteln und Trinkwasser, Hygienepaket, für Haustiere Futter und Wasser für 3 Tage sowie Kopien wichtiger Dokumente."

Es wird empfohlen, den Rucksack für Menschen mit Behinderungen um Dokumente, die ihren Status belegen, sowie gegebenenfalls einen Behindertenausweis, Ersatzprothesen, Medikamente und Rezepte zu ergänzen; für Säuglinge um Babynahrung, Fläschchen, Windeln, Spielzeug und Beschäftigungsmaterialien; und für ältere Menschen um medizinische Unterlagen, Ersatzprothesen und Medikamente.

Zudem wird geraten, die Verfallsdaten der vorbereiteten Lebensmittel, Getränke, Medikamente und Hygieneartikel regelmäßig zu überprüfen, der Jahreszeit entsprechende Kleidung zu wählen und den Inhalt des Rucksacks alle 6 Monate zu überprüfen und zu erneuern.

"SOLLTE ZU HAUSE, AM ARBEITSPLATZ UND IN SCHULEN VORHANDEN SEIN"

Die AFAD weist darauf hin, dass die Rucksäcke nicht nur zu Hause und am Arbeitsplatz, sondern auch in Fahrzeugen, Schulen und Klassenzimmern vorhanden sein sollten.

Es wird empfohlen, dass Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern die benötigten Materialien festlegen und ihre Rucksäcke in den Klassenzimmern an einem Ort aufbewahren, der für die Lehrer leicht zugänglich ist.