Ahmet Özer und Zeydan Karalar äußern sich zum 'Prozess'

Ahmet Özer, der an einer Konferenz in Adana teilnahm, äußerte sich zum zweiten Öffnungsprozess mit den Worten: „Frieden bis zum Ende, Demokratie bis zum Ende, Rechtsstaatlichkeit bis zum Ende“.

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Der seines Amtes enthobene und durch einen Zwangsverwalter ersetzte Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer, nahm als Redner an der von der Gemeinde Yüreğir im Atatürk-Kulturzentrum organisierten Konferenz mit dem Titel „Die Sprache des Friedens muss Recht und Demokratie sein“ teil.

Auf der Konferenz wurden das Verständnis vom Rechtsstaat, demokratische Abläufe, gesellschaftlicher Konsens und Gerechtigkeit umfassend diskutiert.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Oberbürgermeister von Adana, Zeydan Karalar, der stellvertretende Oberbürgermeister von Adana, Güngör Geçer, die CHP-Abgeordneten für Adana, Bilal Bilici, Müzeyyen Şevkin und Orhan Sümer, der CHP-Provinzvorsitzende von Adana, Anıl Tanburoğlu, die stellvertretende Bürgermeisterin von Seyhan, Hasibe Akkan, die CHP-Bezirksvorsitzende von Seyhan, Berfu Salıcı Yakıt, der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei in Adana, Seyfettin Aydemir, sowie zahlreiche weitere Gäste teil.

ÖZER: DIE TÜRKEI BEFINDET SICH AN EINER KRITISCHEN SCHWELLE

In seiner Rede bezeichnete Özer den aktuellen Prozess, in dem sich die Türkei befindet, als „historischen Scheideweg“ und erklärte, dass sie den zweiten Öffnungsprozess, der als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, unterstützen.

Özer betonte, dass ein dauerhafter und echter Frieden nur durch die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien, Demokratisierung und die Unterstützung des Prozesses durch breite Teile der Gesellschaft möglich sei. In seinen Ausführungen bot er eine breite Perspektive, die von der historischen Dimension der kurdischen Frage bis hin zu aktuellen politischen Entwicklungen, der Situation in Syrien und den laufenden Arbeiten im Parlament reichte.

Özer schloss seine Rede mit den Worten: „Frieden bis zum Ende, Demokratie bis zum Ende, Rechtsstaatlichkeit bis zum Ende“.

KARALAR: DIE GRUNDLAGE DES FRIEDENS IST DAS INNERE RECHT

Der Oberbürgermeister von Adana, Zeydan Karalar, bezeichnete Özers Ausführungen als „zeitgemäß, angemessen und sehr wertvoll“.

Unter Hinweis auf Mustafa Kemal Atatürks Grundsatz „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ erklärte Karalar: „Frieden in der Welt ist wichtig, aber zuerst kommt der Frieden in der Heimat“ und betonte, dass ein äußerer Frieden nicht dauerhaft sein könne, solange der innere Frieden nicht gestärkt sei. Karalar unterstrich, dass die Senkung der politischen Spannungen und das demokratische Funktionieren des Rechts die Grundvoraussetzung für den Frieden seien.