Akın Gürlek: Drei kritische Fälle, darunter Gülistan Doku, werden sorgfältig geprüft
Justizminister Akın Gürlek gab bekannt, dass die Fälle von Gülistan Doku, Rabia Naz und Rojin Kabaiş, die in der Öffentlichkeit auf große Aufmerksamkeit stoßen, detailliert untersucht werden. Gürlek erklärte, dass innerhalb des Justizministeriums ein Spezialteam eingerichtet wurde und neue Schritte bei der Untersuchung von Vorfällen eingeleitet werden, die das öffentliche Gewissen besonders belasten.
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Justizminister Akın Gürlek teilte wichtige Informationen zu den laufenden Arbeiten im Fall Gülistan Doku mit. Den jüngsten Erklärungen zufolge wird nicht nur der Fall des Verschwindens der Munzur-Universität-Studentin Gülistan Doku am 6. Januar 2020 untersucht, sondern auch andere ähnlich aufsehenerregende Ereignisse werden umfassend behandelt.
Wie Gürlek mitteilte, untersucht das neu unter dem Dach des Justizministeriums gebildete Team nicht nur den Fall Doku, sondern auch die Situation von Rabia Naz und Rojin Kabaiş sorgfältig. Insbesondere in den mehr als 6 Jahren seit dem Verschwinden von Doku gab es unterschiedliche Entwicklungen in der Akte; zuletzt wurde berichtet, dass 13 Personen festgenommen und 2 Personen inhaftiert wurden.
Minister Gürlek betonte, dass sie den Prozess genau verfolgen, und erklärte: „Wir haben innerhalb des Justizministeriums ein Team gebildet. Dieses Team wird die Fälle untersuchen, die das Gewissen belasten. Nicht nur der Fall Gülistan Doku; auch die Fälle von Rabia Naz und Rojin Kabaiş werden geprüft.“
Gürlek betonte, dass sie unabhängig von der Identität der Täter auf die Sorgfalt der Generalstaatsanwälte vertrauen und den Fällen von Frauen und Kindern, die in der Gesellschaft Widerhall finden, mit Sensibilität begegnen. Der Minister fügte hinzu: „Wir stehen hinter unseren Generalstaatsanwälten, die die Ermittlungen sorgfältig führen, egal wen es betrifft.“
FAMILIENVERANTWORTUNG BEI STRAFFÄLLIGEN KINDERN AUF DER AGENDA
Nach den zunehmenden Gewaltvorfällen an Schulen erklärte der Justizminister, dass auch die Verantwortung der Familien bei Straftaten, an denen Kinder beteiligt sind, in Betracht gezogen werden könnte. Gürlek merkte an, dass verschiedene Entwürfe zur Verschärfung der Strafen, insbesondere bei gewalttätigen Vorfällen und Morden, auf der Tagesordnung stehen.
Der Minister erklärte: „Wir werden es auf die Tagesordnung setzen, unsere Familien bei einigen von Kindern begangenen Straftaten zur Verantwortung zu ziehen, falls sie ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht vernachlässigen.“
Darüber hinaus wurde berichtet, dass neue gesetzgeberische Arbeiten zu den Auswirkungen von Social-Media- und Fernsehinhalten auf Kinder im Gange sind und strafrechtliche Sanktionen für die unsachgemäße Aufbewahrung von lizenzierten Waffen zu Hause geplant sind. Es wurde zudem mitgeteilt, dass die Einstufung von Tötungsdelikten an Schulen als „qualifizierte Straftat“ geprüft wird.