Akın Gürlek äußert sich nach CHP-Kritik zu 'Besuch bei İmamoğlu': Er nannte ein Datum
Justizminister Akın Gürlek begründete die Behinderung von Besuchen der CHP-Abgeordneten bei İmamoğlu mit einer 'administrativen Umstellung'.
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Der Journalist Sinan Burhan erklärte, er habe Justizminister Akın Gürlek gefragt, warum CHP-Abgeordnete keine Erlaubnis erhalten hätten, den inhaftierten Ekrem İmamoğlu zu besuchen. Gürlek, der sich zu dem Prozess äußerte, welcher in der Öffentlichkeit für Reaktionen gesorgt hatte, erklärte, dass es keine Behinderung gebe.
Es wurde bekannt, dass Gürlek die Tatsache, dass die Besuchsanträge der Abgeordneten unbeantwortet blieben, mit "bürokratischen Prozessen" begründete.
“Ab nächster Woche wird die Erlaubnis erteilt“
Burhan zufolge erklärte Gürlek, dass es aufgrund eines Ministerwechsels und administrativer Umstellungen zu einer Wartezeit gekommen sei, und sagte, dass den CHP-Abgeordneten ab der kommenden Woche Besuche gestattet würden.
Was war geschehen?
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Gökhan Günaydın hatte in einer Erklärung vor der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) bekannt gegeben, dass ein "Isolationsprozess" gegen den Bürgermeister von Istanbul (İBB) und CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu eingeleitet worden sei, der im Silivri-Gefängnis inhaftiert ist. Günaydın erklärte, dass İmamoğlu seit fünf Tagen mit keinem Abgeordneten mehr habe sprechen dürfen, nachdem der ehemalige Istanbuler Generalstaatsanwalt Akın Gürlek zum Justizminister ernannt worden war, und kritisierte die Situation mit den Worten: "Glauben Sie etwa, dass Sie den Vorsitzenden Ekrem vom Volk isolieren können, indem Sie ihn isolieren? Diese Grausamkeiten werden auf Sie zurückfallen."
Gürlek hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt in einer Erklärung Signale für eine "Einschränkung" der Besuche in Gefängnissen gegeben. Gürlek, der argumentierte, dass es bei den Treffen der Häftlinge mit ihren Anwälten eine "gesetzliche Lücke" gebe, hatte zusammenfassend folgende Äußerungen gemacht:
"Insbesondere bei den Häftlingen gibt es eine Lücke. Anwälte können sich problemlos treffen und Notizen übergeben. Wir planen, diesbezüglich eine Arbeit auszuarbeiten und dem Parlament vorzulegen. Normalerweise werden alle Notizen von der Gefängnisverwaltung 'gesehen'. Da es jedoch bei Häftlingen eine gesetzliche Lücke gibt, können Notizen leicht nach außen gelangen. Wir werden diesen Mangel beheben."