Akits Schlagzeile über Ferdi Zeyrek sorgte für Empörung! Scharfe Kritik von CHP-Politiker Başarır

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, wurde nach einem Stromschlag in seinem Haus schwer verletzt und auf die Intensivstation eingeliefert. Die Schlagzeile der Zeitung Akit, „er wurde getroffen“ (çarpıldı), stieß bei der CHP auf scharfe Kritik.

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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, wurde bei einem Stromschlag in seinem Haus schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurde Zeyrek ins Krankenhaus eingeliefert; sein Zustand ist Berichten zufolge kritisch, er befindet sich auf der Intensivstation.

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel teilte mit, dass der Zustand des nach einem Stromschlag ins Krankenhaus eingelieferten Bürgermeisters von Manisa, Ferdi Zeyrek, stabil sei, die Lebensgefahr jedoch noch nicht gebannt sei.

Die der AKP nahestehende Zeitung Akit titelte „er wurde getroffen“. Von der CHP kam die Reaktion: „Das ist nicht menschlich.“

Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır reagierte auf die Schlagzeile von Akit mit den Worten: „Wir beklagen uns bei unserem Volk über diese beschämende Sprache, diesen verkümmerten Verstand und diese degenerierte Gewissenlosigkeit! Wie kann dieses regierungsnahe Medienorgan so etwas schreiben, während unser Bürgermeister von Manisa, Ferdi Zeyrek, nach einem tragischen Unfall um sein Leben kämpft und seine Frau und Kinder in Schmerz sind? Erstickt an dieser Bösartigkeit, die ihr zur Normalität gemacht habt!“

Der CHP-Abgeordnete Mahmut Tanal schrieb zu der Schlagzeile von Akit Folgendes:

„Ein Mensch wurde ins Krankenhaus eingeliefert, ein Leben kämpft ums Überleben… Was macht ihr da? Ihr macht Schlagzeilen mit dem Wort ‚getroffen‘!

Diese Sprache ist weder Journalismus noch Menschlichkeit!

Dies ist der Ausdruck einer Geisteshaltung, die offen von Groll, Hass und politischer Feindseligkeit genährt wird.

Für einen Gläubigen ist Krankheit der schwierigste Moment; in diesem Moment betet man, man verflucht nicht.

In einem Rechtsstaat wird Journalismus nicht mit der Sprache des Hasses, sondern mit der Sprache der Wahrheit und des Gewissens betrieben.

In einem politischen Verständnis steht nicht der Gegner, sondern der Mensch an erster Stelle!

Diejenigen, die mit dem Wort ‚getroffen‘ Schlagzeilen über ein Leben machen, haben nicht nur den Journalismus, sondern auch die Prüfung der Menschlichkeit und des Glaubens verloren.

Dieser Stil ist weder mit der islamischen Moral noch mit den ethischen Grundsätzen der Presse vereinbar!

Während wir Herrn Ferdi Zeyrek gute Besserung wünschen, überlassen wir diese niveaulose und verantwortungslose Berichterstattung dem Gewissen der Öffentlichkeit.

Möge Gott niemanden den Gewissenlosen ausliefern!“