AKP-Bürgermeister legt Geständnis ab
Dass der Bürgermeister des Bezirks Eskipazar in Karabük, Serkan Civa, aufgrund des verschneiten Wetters mit seinem Auto stecken blieb, führte zu interessanten Dialogen und einer Form der Selbstkritik. Seine Worte in dem Video, das den Vorfall festhielt, sorgten in den sozialen Medien für Aufsehen.
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Im Bezirk Eskipazar in der Provinz Karabük musste der AKP-Bürgermeister Serkan Civa die Einsatzkräfte rufen, nachdem sein Fahrzeug während einer Dienstfahrt auf einer schneebedeckten Straße in einem ländlichen Gebiet des Bezirks steckengeblieben war. Die Momente wurden per Video aufgezeichnet, und die humorvolle sowie selbstkritische Haltung des Bürgermeisters sorgte in den sozialen Medien schnell für Gesprächsstoff.
Civa wandte sich in der Aufnahme an die Gemeindeteams und sagte: „Freunde, das bedeutet wohl, dass wir unsere Arbeit nicht gut machen, wenn wir hier stecken bleiben. Während ich in meinem eigenen Bezirk eine Inspektion durchführe, bleibt das Auto liegen.“ Die sowohl amüsante als auch nachdenklich stimmende Herangehensweise des Bürgermeisters erregte die Aufmerksamkeit der Zuschauer.
Während Civa am Telefon die Verantwortlichen der Abteilungen anrief, sagte er: „Lasst uns Kadir anrufen, Herrn Kadir. Was macht ihr, wo seid ihr? Ich wollte eigentlich Çeştepe besichtigen, aber ich bin mit dem Auto am Hurbantepe hängengeblieben. Wo habt ihr gestreut? Ich stecke hier fest, das Auto kommt nicht weiter. Die Bürger haben sich nicht beschwert, ich selbst bin am Hang steckengeblieben. Kommt her, streut hier und macht die Straße frei. Bleibt ein Bürgermeister in seinem eigenen Bezirk stecken?“
Der Bürgermeister sagte zudem zu seinem Kollegen, der das Video aufnahm: „Mach aus, Mustafa, der Bürgermeister ist steckengeblieben.“ Diese aufrichtige und selbstkritische Haltung des Bürgermeisters löste unter den Nutzern sozialer Medien sowohl humorvolle als auch kritische Kommentare aus. Diese Kritik von Serkan Civa an seiner eigenen Verwaltung bezüglich der Mängel bei der Schneeräumung hat die Diskussionen über die Wintervorbereitungen der Kommunalverwaltungen erneut entfacht.