AKP-Mitglied Bülent Arınç kritisiert Hasan Ufuk Çakır ohne Namen zu nennen: „Ich fand es äußerst befremdlich"
AKP-Mitglied Bülent Arınç kritisierte über seinen Social-Media-Account ohne Namensnennung das Verhalten von Hasan Ufuk Çakır, der von der CHP zur AKP gewechselt ist. Arınç kommentierte die Vorgänge mit den Worten: „Ich habe mich in meinem eigenen Namen geschämt."
12punto
AKP-Vorsitzender und Staatspräsident Erdoğans Partei – bei der Beitrittszeremonie, bei der neuen Mitgliedern die Parteiabzeichen angesteckt wurden, erregten das Verhalten und die Äußerungen von Hasan Ufuk Çakır, der von der CHP zur AKP gewechselt ist, Aufsehen. Çakır, der seine frühere Partei scharf kritisiert hatte und vor Präsident Erdoğan militärisch salutierte, wurde nun auch von Bülent Arınç für diese Auftritte kritisiert.Arınç, der durch gelegentliche Erklärungen seine eigene Partei scharf zu kritisieren pflegt, übte diesmal ohne Namensnennung Kritik an Hasan Ufuk Çakır.Hier sind die Erklärungen von Bülent Arınç dazu:"
"Die Rede und das Auftreten eines Abgeordneten im Anschluss an seinen Beitritt zu unserer Partei bei unserer letzten Fraktionssitzung fand ich äußerst befremdlich; ich habe mich auch in meinem eigenen Namen geschämt. Die Alten pflegten für solche Situationen das Wort ‚tabasbus' (Kriecherei) zu verwenden. Cemil Meriç hat dazu einen sehr treffenden Ausspruch. ‚Keine Gunst ist eine erniedrigende Kriecherei wert.' Um es für die heutige Zeit verständlicher auszudrücken: Die Würde und Persönlichkeit des Menschen steht über jedem materiellen und immateriellen Vorteil, könnte man sagen.Solche Verhaltensweisen werden leider auch von anderen gelegentlich wiederholt, und sie senken das Niveau der Politik.ç hat dazu einen sehr treffenden Ausspruch. ‚Keine Gunst ist eine erniedrigende Kriecherei wert.' Um es für die heutige Zeit verständlicher auszudrücken: Die Würde und Persönlichkeit des Menschen steht über jedem materiellen und immateriellen Vorteil, könnte man sagen.Solche Verhaltensweisen werden leider auch von anderen gelegentlich wiederholt und senken das Niveau der Politik. Sie ruinieren auch das Ansehen des Politikers in den Augen des Volkes. Als ich Parlamentspräsident war, belegte die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) in der Umfrage zu den vertrauenswürdigen Institutionen den siebten Platz. Durch unsere Arbeit und unsere Haltung haben wir diesen Rang weiter nach oben gebracht. Das Ansehen des Parlaments ist das Ansehen der Abgeordneten; das Ansehen der Abgeordneten ist das Ansehen der politischen Institution. Niemand hat das Recht, dieses Ansehen zu beschädigen. Gottlob haben wir in unserem ersten Jahrzehnt unserem Parlament und den Politikern großes Ansehen verschafft. Die besagten Verhaltensweisen zeigen, dass wir noch weiter zurückfallen können und dass die politische Institution durch unqualifizierte Menschen an Niveau verlieren kann. Ich bitte alle Abgeordneten, solche Verhaltensweisen zu vermeiden.Meine Sichtweise auf Abgeordnetenwechsel ist folgende: Erstens haben diese Personen eine Schuld gegenüber ihren eigenen Wählern. Diese Schuld müssen sie begleichen. Zudem besteht dabei auch eine moralische Verpflichtung gegenüber dem Nächsten.Zunächst müssen sie sich mit ihren Wählern versöhnen. Zweitens müssen sie in der Partei, der sie beigetreten sind, ihre alten Gewohnheiten ablegen und Arbeiten leisten, die dem Volk und der Partei qualitativ nützen.
Solche Verhaltensweisen werden leider auch von anderen gelegentlich wiederholt und senken das Niveau der Politik. Sie ruinieren auch das Ansehen des Politikers in den Augen des Volkes. Als ich Parlamentspräsident war, belegte die TBMM in der Umfrage zu den vertrauenswürdigen Institutionen den siebten Platz. Durch unsere Arbeit und unsere Haltung haben wir diesen Rang weiter nach oben gebracht. Das Ansehen des Parlaments ist das Ansehen der Abgeordneten; das Ansehen der Abgeordneten ist das Ansehen der politischen Institution. Niemand hat das Recht, dieses Ansehen zu beschädigen. Gottlob haben wir in unserem ersten Jahrzehnt unserem Parlament und den Politikern großes Ansehen verschafft. Die besagten Verhaltensweisen zeigen, dass wir noch weiter zurückfallen können und dass die politische Institution durch unqualifizierte Menschen an Niveau verlieren kann. Ich bitte alle Abgeordneten, solche Verhaltensweisen zu vermeiden.üşürüyor. Millet gözünde de siyasetçinin itibarMeine Sichtweise auf Abgeordnetenwechsel ist folgende: Erstens haben diese Personen eine Schuld gegenüber ihren eigenen Wählern. Diese Schuld müssen sie begleichen. Zudem besteht dabei auch eine moralische Verpflichtung gegenüber dem Nächsten. Zunächst müssen sie sich mit ihren Wählern versöhnen. Zweitens müssen sie in der Partei, der sie beigetreten sind, ihre alten Gewohnheiten ablegen und Arbeiten leisten, die dem Volk und der Partei qualitativ nützen.
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Die Rede und das Auftreten eines Abgeordneten im Anschluss an seinen Beitritt zu unserer Partei bei unserer letzten Fraktionssitzung fand ich äußerst befremdlich; ich habe mich auch in meinem eigenen Namen geschämt. Die Alten pflegten für solche Situationen das Wort ‚tabasbus' (Kriecherei) zu verwenden. Cemil Meriç hat dazu einen sehr treffenden Ausspruch. ‚Keine Gunst ist eine erniedrigende Kriecherei wert.'…
— Bülent Arınç (@bulent_arinc) January 9, 2026