AKP-Politiker beendet 'Radar'-Debatte: Unser Ziel ist der Schutz der Bürger
Der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler gab bekannt, dass ein Gesetzesentwurf mit Regelungen für den Energie- und Bergbausektor bei der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingereicht wurde. In seiner Erklärung äußerte sich der AKP-Politiker auch zu den Verkehrsstrafen.
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Während des Opferfestes (Kurban Bayramı) hatte die Generaldirektion für Sicherheit die Standorte der stationären Radar- und elektronischen Überwachungssysteme bekannt gegeben, und Innenminister Ali Yerlikaya hatte erklärt, dass die Kontrollen während der Feiertage verschärft und sofort umgesetzt würden.
Diese Praxis hatte in der Öffentlichkeit zu Diskussionen geführt. Angesichts der Debatten äußerte sich der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler.
Auf die Frage nach dem Gesetzesentwurf, der auch Regelungen zur Erhöhung von Verkehrsstrafen enthält, teilte Güler mit, dass sich der Entwurf auf der Tagesordnung der Generalversammlung befinde.
Güler betonte, dass die Kontrollen während des Opferfestes nichts mit dem Gesetzesentwurf zu tun hätten und diese Kontrollen kontinuierlich durchgeführt würden.
Güler wies darauf hin, dass in der Türkei jedes Jahr durchschnittlich 6.350 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, und erklärte, dass mit dem Entwurf die Höhe der Bußgelder erhöht werde, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.
Güler betonte, dass ihr Ziel darin bestehe, die Bürger zu schützen und tödliche Verkehrsunfälle zu reduzieren, und bewertete die Situation wie folgt: "Keine Strafe ist wichtiger als ein Menschenleben. Für uns steht das Menschenleben und die Sicherheit unserer Bürger an erster Stelle. In unserem Gesetz gibt es keine Strafe, die 'Radarstrafe' heißt."
Auf die Frage nach der Regelung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Gesetzesentwurf für Energie und Bergbau sagte Güler: "Die Existenz der UVP bleibt weiterhin geschützt. Die Existenz und die Elemente der UVP werden in konzeptioneller Hinsicht viel klarer definiert."