AKP-Politiker Şamil Tayyar erklärt die Differenzen zwischen DEM und Bahçeli: 'Es stört...'

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar behauptet, dass die hinhaltende Haltung der DEM-Partei im neuen Prozess den MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli verärgert.

12punto

Der neue Lösungsprozess, der durch die Schritte und Aufrufe des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli seit der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingeleitet wurde, bleibt ein zentrales Thema auf der Tagesordnung.

Die Delegation der DEM-Partei, die am 28. Dezember nach Imralı reiste, um sich mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan zu treffen, besuchte nach ihren Gesprächen in der TBMM auch die inhaftierten Politiker Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ. Alle Augen richten sich nun auf den zweiten Besuch der DEM-Partei auf Imralı.

Bahçeli forderte bei der letzten Fraktionssitzung seiner Partei, dass nach dem zweiten Imralı-Besuch der DEM-Partei ein Aufruf zur Waffenabgabe bedingungslos verkündet werden müsse.

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar äußerte sich zu Bahçelis zweitem Imralı-Aufruf und der Haltung der DEM-Partei.

"DIE HINHALTENDE HALTUNG DER DEM STÖRT BAHÇELİ"

Tayyar erklärte in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X:

„Die hinhaltende Haltung der DEM scheint selbst Bahçeli, der den Prozess eingeleitet hat, zu stören.

Er forderte, dass nach dem zweiten Imralı-Besuch der Aufruf zur Waffenabgabe bedingungslos verkündet wird.

Mit anderen Worten: Er sagte: ‚Haltet euch nicht länger auf.‘

Aber…

Der Ko-Vorsitzende der DEM, Bakırhan, legte eine aggressive Haltung an den Tag:

-Die Regierung legt einen politischen Hinterhalt.

-Sie torpediert den Frieden in Rojava.

-Selbst die HTS nutzt nicht die Sprache des Außenministers.

-Die Tişrin-Operation verringert den Frieden.

Und er fügt hinzu: -Jetzt ist der Staat am Zug, Schritte zu unternehmen.

Man will den Schutz der Terrorstrukturen in Syrien, reagiert auf die Operation gegen Terroristen, beleidigt die Regierung und fordert ‚handelt‘, noch bevor ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgt ist.

Wie dreist das ist, ist kaum zu begreifen.

Obwohl wir diese Sprache und diesen Stil aus dem alten Lösungsprozess kennen, haben sie sich überhaupt nicht verändert.

Schauen wir mal, wie die Geschichte enden wird?“