AKP-Politiker Tayyar kommentiert das Ende des „Ein-Mann-Regimes“ in Ungarn: Türkische Politik lässt sich nicht so lesen

Nachdem Orbán, der seit 16 Jahren in Ungarn an der Macht ist, seine Niederlage eingestanden hat, kommen aus dem AKP-Lager weiterhin bemerkenswerte Einschätzungen und Kommentare.

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Während der AKP-Politiker Birinci nach dem Ende des „Ein-Mann-Regimes“ in Ungarn auf die Ähnlichkeiten zwischen der Türkei und Ungarn hinwies, erklärte der AKP-Politiker Tayyar, dass die türkische Politik nicht anhand der Niederlage von Orbán interpretiert werden könne.

Die Einschätzung des AKP-Politikers Tayyar zum Wahlergebnis lautet wie folgt:

„Die türkische Politik lässt sich nicht anhand der Niederlage von Orbán in Ungarn lesen.

Jedes Land hat unterschiedliche politische Dynamiken und Faktoren, die das Wählerverhalten beeinflussen.

Eine Zeit lang war Tsipras in Griechenland ein Vorbild.

Ich weiß nicht, was er jetzt macht.

Sogar der Sieg von Ali Koç über Aziz Yıldırım wurde auf die Politik übertragen.

Auch er hat seinen Platz für Saran geräumt.

Wenn man davon träumt, durch den Sieg eines anderen an die Macht zu kommen, wird man enttäuscht werden.

Natürlich gibt es sowohl für die Regierung als auch für die Opposition viele Lektionen zu lernen.

Die Regierung muss sich neu aufstellen, die Opposition muss der Gesellschaft Vertrauen vermitteln.

Dass der Gegner schlecht ist, macht einen selbst nicht gut; man muss zusätzlich gut sein.

Und gut zu sein reicht nicht aus, man muss sich auch vom Schlechten fernhalten.

Denn das Verhalten färbt ab.

Wenn man Erfolg will.“