AKP-Politiker Tayyar nennt Hauptgrund für Polizistenselbstmorde: Steht an erster Stelle

Während die Serie von Polizistenselbstmorden von Oppositionsparteien sogar in parlamentarische Anfragen eingebracht wird, hat die Regierung bisher keine konkreten Schritte in dieser Angelegenheit unternommen. Der AKP-Politiker Şamil Tayyar hat nun mit einem Beitrag das erschreckende Ausmaß dieser Selbstmorde offengelegt.

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Der AKP-Politiker Şamil Tayyar äußerte sich zu dem Fall eines Polizisten, der Armreifen aus einem Juweliergeschäft gestohlen hatte, und ging dabei auf das Thema Polizistenselbstmorde ein. Er erklärte, dass virtuelles Glücksspiel die Hauptursache für diese Suizide sei.

Hier ist die Erklärung von Şamil Tayyar:

"Vor wenigen Tagen fand vor dem Schwurgericht in Fatsa die Verhandlung gegen den Polizeibeamten Cumhur Yılmaz statt.

Er hatte 170 goldene Armreifen aus einem Juweliergeschäft gestohlen.

Der Polizist, der vor Gericht sein tiefes Bedauern ausdrückte, erklärte, dass er virtuelles Glücksspiel betrieben habe, Schulden in Höhe von fast 300 Millionen Lira angehäuft habe und den Raubüberfall aus Verzweiflung geplant habe.

Ein mahnendes Beispiel.

Wie Sie wissen, haben sich im Jahr 2025 51 Polizisten das Leben genommen, und in den ersten 50 Tagen dieses Jahres waren es bereits 8 Polizisten.

Ein Freund aus dem Innenministerium erklärte mir, dass virtuelles Glücksspiel bei den Suizidursachen an erster Stelle steht.

Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass das Bild noch düsterer ist.

Auch die in den letzten Jahren gestiegenen Suizidfälle in anderen Berufsgruppen seien in ähnlicher Weise maßgeblich auf virtuelles Glücksspiel zurückzuführen.

Daher ist die Anweisung von Justizminister Gürlek an die 81 Generalstaatsanwälte zur Bekämpfung des virtuellen Glücksspiels von großer Bedeutung.

Dass heute auch in der Freitagspredigt der Kampf gegen virtuelles Glücksspiel thematisiert wurde, zeigt, dass der Staat sich auf dieses Problem konzentriert.

Natürlich wäre es unzureichend, den Kampf nur als Sicherheits- und Rechtsfrage zu betrachten.

Die Auswirkungen der in den letzten Jahren zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der tiefen Armut auf das Problem dürfen nicht übersehen werden.

Es ist offensichtlich, dass der Sumpf nicht ausgetrocknet werden kann, ohne den Wohlstand in der Breite zu verteilen, und dass andere Maßnahmen wirkungslos bleiben werden.

Kurzum, wir stehen vor einer großen Prüfung."