Bewertung der 'natürlichen Geburt'-Agenda durch AKP-Politikerin Usta: Mit einer engstirnigen und rückständigen Mentalität
In der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei ergriffen die Fraktionsvorsitzenden der politischen Parteien das Wort, um aktuelle Themen zu bewerten. Auch die stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Leyla Şahin Usta nahm Stellung zur Agenda der natürlichen Geburt.
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Nachdem Usta das Wort ergriffen hatte, um aktuelle Themen zu bewerten, ging sie auf die Diskussionen um die natürliche Geburt ein und sagte:
"Wenn wir von Geburt sprechen, ist die natürliche Geburt gemeint. Ein Kaiserschnitt ist ein chirurgischer Eingriff. Dies ist eine weltweit anerkannte medizinische Angelegenheit. Wenn wir das in der Türkei ansprechen, wird es aus irgendeinem Grund, obwohl wir nur die Wahrheit sagen, so verstanden, als würden wir uns in die Angelegenheiten von Frauen einmischen, vorschreiben, was wer zu tun hat, oder Anweisungen erteilen. Ich denke jedoch, dass es das Recht eines jeden ist, eine medizinische Tatsache und die Wahrheit zu verteidigen.
Die natürliche Geburt zu fordern, ist das Recht eines jeden und eine rein medizinische Angelegenheit, wie es sein sollte. Aus diesem Thema eine andere Interpretation abzuleiten, ist völlig abwegig.
Natürlich werden wir die natürliche Geburt verteidigen und fördern.
Dies ist die wichtigste Geburtsform, damit die Frau mit ihrer Natur, ihrer Chemie, ihrer Physiologie und mit sich selbst im Reinen ist. Das werden wir natürlich verteidigen und erklären. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit alle unsere Frauen die Erfahrung einer natürlichen Geburt machen können."
Usta erklärte, dass bei medizinischer Indikation jeder notwendige Eingriff vorgenommen werde, und fuhr fort:
"Man sollte sich dem Thema nicht mit einer derart engstirnigen und rückständigen Mentalität nähern. Wir werden unsere Arbeit bezüglich einer medizinischen und tatsächlichen Geburt fortsetzen.
Hier gibt es absolut keinen Druck oder Zwang.
Natürlich wird das Richtige in Abstimmung mit den Entscheidungen der Frauen und Ärzte getan, aber auf einer Seite dieser Angelegenheit stehen natürlich auch Männer.
Denn diese Kinder haben auch Väter. Und die Väter sind Männer.
Deshalb müssen auch Männer in diesem Punkt geschult und sensibilisiert werden."