AKP-Vizevorsitzender Ala: Verbindliche Schritte gegen Israel erforderlich

Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala erklärte: „Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht damit begnügen, Israels aggressive Politik zu ‚verurteilen‘; sie muss internationale Rechtsmechanismen in Gang setzen, Sanktionsprozesse einleiten und verbindliche Schritte zum Schutz der Zivilbevölkerung unternehmen.“

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Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Ala teilte über seinen Social-Media-Account mit: „Dass Netanjahu trotz der anhaltenden schweren humanitären Zerstörung im Gazastreifen seiner Armee den Befehl zu neuen Angriffen erteilt hat, stellt einen direkten Angriff auf die Friedensbemühungen dar.

Diese Entscheidung ist das Produkt einer Politik, die die Sicherheit der Zivilbevölkerung in der Region missachtet, diplomatische Lösungswege zerstört und die Friedensappelle der internationalen Gemeinschaft offen ignoriert. Solche Schritte sind das Spiegelbild einer auf Massaker ausgerichteten Mentalität.

Was im Gazastreifen geschieht, hat sich zu einem systematischen Völkermord entwickelt, der durch keinerlei Sicherheitsargumente zu rechtfertigen ist. Es darf nicht länger zugelassen werden, dass Israel die internationale Gemeinschaft durch den Einsatz von Diplomatie hinhält“, so seine Worte.

Ala fügte hinzu: „Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht damit begnügen, Israels aggressive Politik zu ‚verurteilen‘; sie muss internationale Rechtsmechanismen in Gang setzen, Sanktionsprozesse einleiten und verbindliche Schritte zum Schutz der Zivilbevölkerung unternehmen. Andernfalls käme dieses Schweigen einer indirekten Billigung der begangenen Verstöße gleich. Die Tragödie im Gazastreifen ist über politische Kalküle hinaus an einen Punkt gelangt, an dem das Gewissen der Menschheit auf die Probe gestellt wird. An diesem Punkt zu schweigen bedeutet, sich mitschuldig zu machen.“