Kritik von AKP-Vizevorsitzendem Efkan Ala an TÜSİAD: 'Mit Gewohnheiten der alten Türkei'
Auf die Äußerungen des TÜSİAD-Vorsitzenden des Hohen Beirats, Ömer Aras, „Wir erleben eine Vertrauenskrise, der Grund dafür ist das kollabierende System“, reagierte der AKP-Abgeordnete für Bursa und stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala scharf.
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Die Äußerungen des TÜSİAD-Vorsitzenden des Hohen Beirats, Ömer Aras, der sich während der TÜSİAD-Generalversammlung äußerte – „Wir sind als Land niedergeschlagen. Wir erleben eine Vertrauenskrise. Der Grund dafür ist das kollabierende System“ – sind in den Fokus der Kritik gerückt.
Während aus Regierungskreisen nacheinander Gegenäußerungen kamen, äußerte sich auch der AKP-Abgeordnete für Bursa und stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala kritisch.
'UNSER VOLK HAT KEINE GEDULD DAFÜR'
Ala erklärte auf seinem Social-Media-Account: „Wir weisen die Erklärungen des TÜSİAD-Beiratsvorsitzenden zurück, der sich quasi als Sprachrohr von Vormundschaftszentren betätigt und mit den Gewohnheiten der alten Türkei agiert. Wir haben die Türkei an ihre heutige Position gebracht, indem wir gegen die fehlerhaften Vorstellungen derer gekämpft haben, die nach Vormundschaft streben, und wir werden sie auch zu ihren Zielen führen. Doch es zeigt sich, dass die Überbleibsel der Vormundschaft aus der alten Türkei ihre Gewohnheiten, sich von außerhalb der Politik in den nationalen Willen einzumischen, immer noch nicht abgelegt haben. Die Türkei schreitet unter der Führung unseres Herrn Präsidenten, der durch den direkten Willen des Volkes ins Amt gekommen ist, mit sicheren Schritten auf die Ziele des ‚Jahrhunderts der Türkei‘ zu, und unser Volk hat keine Geduld für solch unterentwickelte, antidemokratische Wege und Methoden.“