Al-Qassam-Brigaden: Angriff Israels auf den Nordwesten Gazas abgewehrt

Die Al-Qassam-Brigaden gaben bekannt, dass sie einen Angriffsversuch israelischer Streitkräfte auf die Stadt Beit Lahiya im Nordwesten des blockierten Gazastreifens abgewehrt haben.

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In einer schriftlichen Erklärung des bewaffneten Arms der Hamas, der Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, hieß es: "Der Feind (Israel) hat versucht, die Stadt Beit Lahiya im Nordwesten des Gazastreifens anzugreifen."

In der Erklärung wurde festgehalten, dass es nach der Entdeckung der israelischen Streitkräfte durch die Al-Qassam-Brigaden zu Gefechten kam. Dabei seien die israelischen Truppen mit "Yasin 510"-Raketen und Scharfschützen bekämpft worden, wobei einige Militärfahrzeuge beschädigt wurden.

In der Mitteilung wurde weiter ausgeführt, dass bei dem Vorfall, in dessen Verlauf die israelischen Streitkräfte zurückgedrängt wurden, ein israelischer Offizier schwer und ein Soldat leicht verletzt wurden; die Kämpfe dauerten an einigen Stellen an.

In einer weiteren Erklärung der Al-Qassam-Brigaden wurde zudem mitgeteilt, dass "Zevvari"-Kamikaze-Drohnen (UAV) eingesetzt wurden, um die Angriffe der israelischen Streitkräfte auf die Stadt Beit Lahiya abzuwehren.

Dem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 zufolge kämpften israelische Spezialeinheiten im Norden des Gazastreifens gegen bewaffnete Elemente der Hamas.

In dem Bericht wurde behauptet, dass bei den Zusammenstößen 20 bewaffnete Personen der Hamas getötet wurden.

Die israelische Armee hatte zuvor bekannt gegeben, dass zwei israelische Soldaten, darunter ein Offizier, verletzt wurden.

In der Erklärung hieß es, der Offizier, dessen Dienstgrad nicht genannt wurde, sei durch einen Mörsergranatenbeschuss schwer verletzt worden, während ein Soldat bei den Gefechten im Norden Gazas leichte Verletzungen erlitten habe.