Alawiten-Massaker in Latakia alarmiert die Welt: Auch die USA reagieren
Das Massaker dschihadistischer Gruppen an Alawiten in der syrischen Stadt Latakia hat weltweit für großes Aufsehen gesorgt. Das US-Außenministerium verurteilte die Angriffe und erklärte, man stehe an der Seite der ethnischen Minderheiten in Syrien.
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In der nordsyrischen Stadt Latakia dauern die Kämpfe zwischen Oppositionsgruppen und der Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) seit vier Tagen an. Mit der Verschärfung der Kämpfe mehren sich Berichte über Hinrichtungen, Folter und Entführungen von Alawiten in der Region.
Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, wird behauptet, dass bei den Angriffen bewaffneter Gruppen, die der Übergangsregierung nahestehen, mehr als 300 Alawiten getötet wurden. Während die Nachrichten aus der Region international für großes Echo sorgen, kam auch aus den USA eine Stellungnahme zu den Vorfällen.
USA: WIR VERURTEILEN DSCHIHADISTISCHE GRUPPEN
Das US-Außenministerium erklärte in einer Stellungnahme zu den Entwicklungen in Latakia, man verurteile die Angriffe radikaler dschihadistischer Gruppen aufs Schärfste. In der Erklärung des Ministeriums heißt es:
"Die USA verurteilen die radikal-islamistischen Terroristen, darunter auch ausländische Dschihadisten, die in den letzten Tagen im Westen Syriens Menschen massakriert haben. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen unser Beileid aus. Die USA stehen an der Seite der ethnischen Minderheiten Syriens, darunter Alawiten, Drusen, Christen und Kurden. Die Übergangsverantwortlichen in Syrien müssen die Täter dieser Massaker zur Rechenschaft ziehen."