Ali Erbaş hört nicht auf Mehmet Şimşek: Diyanet gibt astronomische Summe für Kalender 2025 aus

Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet), das wegen seiner Luxusausgaben auf Kritik in der Bevölkerung stößt und mit seinem Budget viele Ministerien übertrifft, hat für das Jahr 2025 insgesamt 3.115.000 Kalender für 61.677.000 TL drucken lassen.

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Trotz der im Mai von Finanzminister Mehmet Şimşek angekündigten Sparmaßnahmen im öffentlichen Sektor setzt das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) seine Ausgaben fort, die als „Verschwendung“ bezeichnet werden können.

Die Diyanet unter der Leitung von Ali Erbaş hat diesmal für den Kalender 2025 tief in die Tasche gegriffen.

Laut einem Bericht von Deniz Ayhan von Sözcü hat die Diyanet, die im Kalender für 2024, für den sie 44.155.000 TL ausgegeben hatte, den Bürgern noch den Rat gab: „Hunger und Armut sind eine Prüfung“, nun 61.677.000 TL für 3.115.000 Kalender ausgegeben.

Einige der Ausgaben, die die Diyanet in letzter Zeit getätigt hat, sind wie folgt:

„Dem Präsidenten für Religionsangelegenheiten Ali Erbaş wurde für das Jahr 2024 ein Dienstwagen der Marke Audi A8 zugewiesen. Nach öffentlicher Kritik hatte die Diyanet den Audi aufgrund der Sparmaßnahmen in die Garage gestellt. Erbaş verfügt als Dienstwagen über drei Mercedes, einen TOGG und einen Mercedes Vito.

Die Diyanet wählt für ihre Treffen 5-Sterne-Thermal- und Spa-Hotels aus. Der Weltgipfel der islamischen Gelehrten fand ebenfalls in einem Luxushotel in Istanbul-Şişli statt, wo die Übernachtung 6.000 Lira kostete.

Die Diyanet zahlte in diesem Jahr 7.885.525 TL für Lebensmittel im Hafız Ali Haydar Özak Zentrum für religiöse Spezialisierung in Trabzon.

Während etwa 2,5 Millionen Menschen auf ihren Hadsch-Platz warten, reisen Führungskräfte der Diyanet mit einem speziellen Visum namens „Mücamele“ zur Hadsch. Auch Seher Erbaş, die Ehefrau des Präsidenten für Religionsangelegenheiten Ali Erbaş, ist bereits fünfmal ohne Losverfahren zur Hadsch gereist.“