Ali Yerlikaya äußert sich zur 'Neugeborenen-Bande': 'Anklageschrift wurde erstellt'

Ali Yerlikaya äußerte sich zu den Ermittlungen gegen die sogenannte 'Neugeborenen-Bande' und erklärte: 'Die Anklageschrift gegen die gewissenlosen Täter, die für unrechtmäßige Gewinne das Leben unserer nach Paradies duftenden Babys aufs Spiel gesetzt haben, wurde erstellt.'

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Innenminister Ali Yerlikaya äußerte sich im Rahmen seines Programms in Tekirdağ nach dem Treffen "Der Frieden der Türkei" zu den Ermittlungen gegen eine Bande, die in Istanbul Neugeborene auf Intensivstationen verlegte, um unrechtmäßige Gewinne aus der Sozialversicherungsanstalt (SGK) zu erzielen, und dabei den Tod von 12 Babys verursachte.

Yerlikaya erklärte, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall am 21. Mai 2023 unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece auf Grundlage einer Beschwerde bei der Kommunikationszentrale der Präsidentschaft (CİMER) und einer Anzeige der Istanbuler Gesundheitsdirektion eingeleitet wurden. Er wies darauf hin, dass die Abteilung für Finanzkriminalität der Istanbuler Polizei ab dem 20. Juni 2023 eine umfassende Projektarbeit durchgeführt und abgeschlossen habe.

Yerlikaya erinnerte daran, dass das Gesundheitsministerium und das Justizministerium heute eine Erklärung zu dem Thema abgegeben hätten, und setzte seine Rede wie folgt fort:

"In Zusammenarbeit mit unserem Innenministerium und den beiden anderen Ministerien wurde am 16.10.2024 eine Anklageschrift gegen 47 Verdächtige erstellt, die als gewissenlose Täter das Leben unserer nach Paradies duftenden Babys für unrechtmäßige Gewinne aufs Spiel gesetzt haben. Der Prozess gegen diese Verdächtigen, von denen sich 22 in Untersuchungshaft befinden, hat begonnen und dauert an. Die Ermittlungen werden vielseitig und akribisch fortgesetzt. Die Angelegenheit liegt nun bei der Justiz.

Wir alle werden gemeinsam im Namen unseres erhabenen Volkes sehen, welche Entscheidung dort getroffen wird, und unsere Hoffnung ist, dass solche Ereignisse und Verbrechen, die unser Gewissen verletzen und uns zutiefst betrüben, niemals geschehen. Seit Mai, beginnend mit der Anzeige einer Mutter bei CİMER, haben unsere Gesundheitsdirektion, unser Gesundheitsministerium, unser Justizministerium, unsere Staatsanwälte und die Teams der Istanbuler Finanzpolizei diesen Vorfall geplant, projektbasiert, geduldig und akribisch aufgeklärt, und der gerichtliche Prozess dauert an."