Ali Yerlikaya stichelt gegen Ahmet Özer: 'Der Treuhänder der Stadt kann kein Terrorunterstützer sein'

Innenminister Ali Yerlikaya sprach auf dem in Şanlıurfa abgehaltenen „Treffen für den Frieden in der Türkei“. Auf Yerlikayas Agenda stand der inhaftierte Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer.

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Innenminister Ali Yerlikaya sprach auf dem in Şanlıurfa abgehaltenen „Treffen für den Frieden in der Türkei“. Auf Yerlikayas Agenda stand der inhaftierte CHP-Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer.

KEINE ZUGESTÄNDNISSE

Yerlikaya erklärte, dass der Angriff auf TUSAŞ die Absichten der Terrororganisationen, die auf die Einheit des Landes abzielten, erneut verdeutlicht habe, und sagte: „Es gibt keine Zugeständnisse für diejenigen, die unserer Brüderlichkeit auflauern.“

STICHELEI GEGEN AHMET ÖZER

Während Minister Yerlikaya betonte, dass Terror nicht mit Demokratie vereinbar sei, sagte er, dass ein demokratisches Land Terror niemals als normal betrachten könne.

Yerlikaya, der auch auf Ahmet Özer anspielte, der vor kurzem festgenommen und anschließend inhaftiert wurde, wies darauf hin, dass Beziehungen von Kommunalverwaltungen zu Terrororganisationen nicht akzeptabel seien, und äußerte: „Das Gemeindegesetz Nr. 5393 legt klar fest, wie der Prozess abläuft, wenn Gemeindeverwalter Beziehungen zu Terrororganisationen haben.“

Yerlikaya führte seine Worte wie folgt fort:

„Im Gemeindegesetz Nr. 5393 ist sehr klar geregelt, mit welchem Prozess Gemeindeverwalter konfrontiert werden, wenn sie Mitglieder einer Terrororganisation sind. Gemäß Artikel 45 dieses Gesetzes heißt es bei der Absetzung oder Inhaftierung eines Bürgermeisters, stellvertretenden Bürgermeisters oder Ratsmitglieds wegen Terrorismus oder Unterstützung und Beihilfe für Terrororganisationen – was im jüngsten Fall geschehen ist, bei dem der Bürgermeister inhaftiert wurde –, dass gemäß Artikel 46 desselben Gesetzes ‚die Ernennung für das Bürgermeisteramt in Metropolen und Provinzgemeinden durch den Innenminister und in anderen Gemeinden durch den Gouverneur erfolgt‘.

Unsere Nation gehört weltweit zu denjenigen, die am meisten unter der Geißel des Terrors gelitten haben. Wir kämpfen nicht nur gegen Terroristen in den Bergen oder Selbstmordattentäter. Wir kämpfen sowohl gegen den Terroristen als auch gegen die Quellen, die ihn nähren. In unserem Land gibt es 30 Metropolgemeinden, 51 Provinzgemeinden, 922 Bezirksgemeinden und 399 Kleinstadtgemeinden. Jeder unserer Bürgermeister, egal welcher Partei er angehört, der Distanz zum Terror hält, eine nationale Haltung einnimmt und ohne Wenn und Aber gegen diese Plage kämpft, genießt unsere volle Unterstützung. Es ist jedoch unsere Pflicht, im Namen unserer Nation vor dem Gesetz diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die mit Terror in Verbindung stehen. Wir haben eine 2.200-jährige Staatstradition. Man kann nicht einerseits den Anschein von Rechtmäßigkeit erwecken und andererseits mit Worten und Gedanken mit Terrororganisationen eins sein. Der Treuhänder der Stadt kann kein Terrorunterstützer sein. Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat. Dieser Staat hat auch einen Eigentümer. Das ist unsere edle Nation. Wenn der Kompass von jemandem auf Terror zeigt, sagt das Gesetz ‚Stopp‘, das Gewissen sagt ‚Stopp‘. Denn Terror hat keine Politik. Terror wird nur bekämpft.“