Angreifer, der in Adana einen Polizeibeamten verletzte, inhaftiert
Im Bezirk Çukurova wurde ein Polizeibeamter bei einem bewaffneten Angriff auf Einsatzkräfte, die aufgrund eines falschen Notrufs zum Tatort geeilt waren, am Bein und in der Leistengegend verletzt. Der flüchtige Angreifer wurde kurz darauf gefasst und inhaftiert.
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Bei einem Vorfall, der sich am frühen Morgen des 25. Juni im Bezirk Çukurova in Adana ereignete, rief eine Person die 112-Notrufzentrale an und bat um Hilfe, mit der Behauptung, von bewaffneten Personen verfolgt zu werden. Die zum Einsatzort entsandten Teams der Polizeidirektion des Bezirks Çukurova leiteten in dem gemeldeten Gebiet eine detaillierte Untersuchung ein.
Während der Untersuchung wurde der Polizeibeamte M.A.Ş. von einer Person, die mit einem Motorrad in das Gebiet kam, mit einer Schusswaffe angegriffen. Der identifizierte Angreifer feuerte vier Schüsse mit der bei der Tat verwendeten Pistole ab und verletzte M.A.Ş. am rechten Bein und in der Leistengegend. Nach einer schnellen Erstversorgung vor Ort wurde der Polizeibeamte mit einem Krankenwagen in das staatliche Krankenhaus Çukurova gebracht. Der Polizeibeamte, dessen Gesundheitszustand als stabil gemeldet wurde, befindet sich weiterhin in Behandlung.
Unmittelbar nach dem Vorfall wurde eine groß angelegte Operation zur Ergreifung des Angreifers eingeleitet. Infolge einer Verfolgung durch die Streifenpolizei von Çukurova wurde der 23-jährige Can C. kurz darauf gefasst und festgenommen. Bei dem Verdächtigen wurde auch die Pistole sichergestellt, die er bei dem Angriff verwendet hatte. Can C. wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Mordkommission übergeben.
Als der Verdächtige, der einer medizinischen Untersuchung in der Rechtsmedizin unterzogen wurde, von Pressevertretern gefragt wurde, warum er auf den Polizeibeamten geschossen habe, antwortete er mit „Versehentlich“. Nach Abschluss seines Verhörs wurde Can C. dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete, woraufhin er in ein Gefängnis überstellt wurde.