Angriff auf die Santa-Maria-Kirche in Sarıyer: Kirche und Pfarrer Anton Bulai fordern Polizeischutz!
Die Santa-Maria-Kirche, in der bei einem bewaffneten Angriff ein Mensch ums Leben kam, hat Polizeischutz gefordert, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Bestrafung der Verdächtigen sicherzustellen.
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InSarıyer wurde bezüglich des Terroranschlags auf die Santa-Maria-Kirche, bei dem ein Mensch getötet wurde, von der Kirche und dem Anwalt von PfarrerAnton Bulai , Afşin Hatipoğlu, Polizeischutz beantragt.In dem von Hatipoğlu eingereichten Antrag wird dargelegt, dass das Ziel des Angriffs darin bestand, alle Menschen in der Kirche zu töten, und dass ein öffentliches Strafverfahren eingeleitet werden müsse, um die Verdächtigen sowie andere mit der Terrororganisation in Verbindung stehende Personen zu bestrafen.
In dem Antrag wird an die Details des Vorfalls vom 28. Januar 2024 erinnert, bei dem der 52-jährige Tuncer Murat Cihanbei dem bewaffneten Angriff ums Leben kam, und darauf hingewiesen, dass 25 Verdächtige inhaftiert wurden und gegen 9 weitere gerichtliche Auflagen verhängt wurden. Anwalt Hatipoğlu reichte bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eine Strafanzeige ein, um Polizeischutz für die Kirche und Pfarrer Anton Bulai zu erwirken sowie die Eröffnung eines Verfahrens gegen die Verdächtigen zu fordern.
In dem Schreiben wird betont, dass der Angriff in der Presse und der Öffentlichkeit ein großes Echo hervorgerufen habe und die Information verbreitet wurde, dass die Terrororganisation IS die Verantwortung für den Anschlag übernommen habe. Es wurde hervorgehoben, dass die Kirche von Tausenden Menschen unterschiedlicher Religionen besucht werde. Während des Gottesdienstes hätten die Angreifer wahllos das Feuer eröffnet, wodurch das Leben Tausender unschuldiger Menschen gefährdet worden sei.
In der Beschwerdeschrift wurde aufgrund der Schwere des Angriffs und der unmittelbaren Bedrohung die Zuweisung von Polizeischutz sowie die Ergreifung weiterer rechtlicher Maßnahmen gefordert. Zudem wurde die Notwendigkeit eines öffentlichen Strafverfahrens zur Bestrafung der Täter unterstrichen. Unter Verweis auf das Anti-Terror-Gesetz wurde angeführt, dass die Verdächtigen die Einheit und Integrität des Staates gestört und den Tod eines unschuldigen Menschen verursacht hätten.