Anklageschrift gegen Eltern des Angreifers nach Schulangriff in Kahramanmaraş angenommen
In der Anklageschrift zum Angriff auf die Ayser-Çalık-Mittelschule wird für den Vater 10-mal lebenslange Haft und für die Mutter eine Freiheitsstrafe von bis zu 22,5 Jahren gefordert.
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Die Ermittlungen zu dem bewaffneten Angriff auf die Ayser-Çalık-Mittelschule in Kahramanmaraş am 15. April wurden abgeschlossen. Die Anklageschrift, die im Zusammenhang mit dem Tod einer Lehrkraft und 9 Schülern sowie der Verletzung von 15 Schülern bei dem Angriff erstellt wurde, wurde vom 3. Schwurgericht Kahramanmaraş angenommen.
In der Anklageschrift wird für den inhaftierten Vater Uğur Mersinli, der als Eigentümer der bei dem Angriff verwendeten Waffen gilt, wegen „Tötung mit bedingtem Vorsatz“ eine 10-fache lebenslange Haftstrafe gefordert. Zudem wird für Mersinli wegen „Verletzung mit bedingtem Vorsatz“ eine Freiheitsstrafe von bis zu 30 Jahren beantragt.
''BIS ZU 22,5 JAHRE HAFT''
Gegen die inhaftierte Mutter des Angreifers, Peyman Pınar Mersinli, wurde der Vorwurf der „fahrlässigen Tötung und Verletzung mehrerer Personen“ erhoben. In der Anklageschrift wird für die Mutter Mersinli eine Freiheitsstrafe von bis zu 22,5 Jahren gefordert.
Bei dem Angriff waren die Lehrerin Ayla Kara sowie die Schüler Adnan Göktürk Yeşil, Almina Ağaoğlu, Bayram Nabi Şişik, Belinay Nur Poyraz, Furkan Sancak Balal, Kerem Erdem Güngör, Yusuf Tarık Gül, Zeynep Kılıç und Şuranur Sevgi Kazancı ums Leben gekommen.
Es wird erwartet, dass der Prozess in den kommenden Tagen beginnt. Die inhaftierten Angeklagten Uğur Mersinli und Peyman Pınar Mersinli werden im Laufe des Gerichtsverfahrens vor Gericht erscheinen.