Anklageschrift gegen Mısra Öz, die ihren Sohn bei der Zugkatastrophe von Çorlu verlor, wegen 'Beleidigung' erstellt

Gegen Mısra Öz, die ihren 9-jährigen Sohn Oğuz Arda Sel bei der Zugkatastrophe von Çorlu verlor, wurde eine Anklageschrift wegen Beleidigung eines Amtsträgers erstellt.

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Gegen Mısra Öz, die ihren Sohn bei der Zugkatastrophe von Çorlu verlor, wurde eine Anklageschrift wegen des Vorwurfs der "Beleidigung eines Amtsträgers aufgrund seiner Dienstausübung" erstellt. Die Anklageschrift wurde im Zusammenhang mit den Ereignissen nach der Verhandlung vor dem 1. Schwurgericht von Çorlu am 25. Juni 2020 verfasst.

Der Anklageschrift zufolge soll Öz den Tatbestand der Beleidigung erfüllt haben, indem sie scharfe Ausdrücke verwendete, als sie darauf reagierte, dass ein Polizeibeamter sie nach der Verhandlung filmte. Es wurde angegeben, dass Öz sich wegen ihrer Worte "Film nur, scheu dich nicht, sie sind alle Clowns des Palastes. Sie alle spielen die drei Affen..." vor Gericht verantworten muss.

Während der Verhandlung hatten Fragen des Gerichts an die Zeugen wie "Hat es stark geregnet, und wenn ja, sind die Hühner verendet?" zu Öz' Empörung geführt. Nach der Verhandlung kritisierte Mısra Öz diese Situation mit den Worten:

"Was soll das heißen, ob die Hühner verendet sind? Wir kämpfen um Leben, und die machen sich Sorgen um Hühner..."

In der Anklageschrift wurde festgehalten, dass Öz auch aufgrund dieser Äußerungen wegen Beleidigung angeklagt wird.

ES GIBT NICHTS MEHR ZU SAGEN

Mısra Öz äußerte sich zu der gegen sie erstellten Anklageschrift mit den Worten: "Es gibt nichts mehr zu sagen. Es ist absurd, dass sie erneut ein Verfahren in einer Angelegenheit eröffnen, für die ich bereits verurteilt wurde..." Öz erklärte, dass sie ihre Aussage machen werde, sobald der Verhandlungstermin feststehe.