Antrag auf Annullierung des 21. Außerordentlichen Parteitags der CHP!

Wie bekannt wurde, wurde bei der YSK ein Antrag auf Annullierung des 21. Außerordentlichen Parteitags der CHP gestellt, bei dem Özgür Özel mit 1171 Stimmen erneut zum Parteivorsitzenden gewählt wurde.

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Die Republikanische Volkspartei (CHP) hielt am Sonntag, dem 6. April, ihren 21. Außerordentlichen Parteitag ab, um der Gefahr einer Zwangsverwaltung zuvorzukommen. Özgür Özel, der als einziger Kandidat auf dem Parteitag verblieb, wurde mit 1171 Stimmen erneut zum CHP-Parteivorsitzenden gewählt.

Während die scharfen Worte des ehemaligen Abgeordneten Berhan Şimşek, dessen Kandidatur auf dem Parteitag abgelehnt wurde, weil er die Unterschriften 5 Minuten zu spät eingereicht hatte, gegen den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel für Aufsehen sorgten, wurde bekannt, dass der CHP-Akademiker Kemal Çiftçili eine Petition zur Annullierung des Parteitags eingereicht hat.

Die Journalistin Nuray Başaran, die in der Sendung Taksim Meydanı bei TGRT Haber sprach, teilte den vierseitigen Einspruchsantrag, der bei der YSK eingereicht wurde.

Başaran sagte dazu Folgendes:

"Für Einsprüche bei außerordentlichen Parteitagen gibt es eine Frist von 48 Stunden. Es wird behauptet, dass der innerhalb dieser Frist bei der YSK eingereichte Antrag auf schwerwiegenden Gründen basiert.

Der CHP-Akademiker Kemal Çiftçili hat innerhalb von 48 Stunden eine Petition zur Annullierung des außerordentlichen Parteitags eingereicht. Kemal Çiftçili dokumentiert Schritt für Schritt und teilt in den sozialen Medien, wie er daran gehindert wurde, Mitglied des Parteirats zu werden. Çiftçili begründet seine Vorwürfe auf Basis der Parteisatzung. In der Petition heißt es: 'Es wurde auf antidemokratische Weise überstürzt durchgepeitscht, wir konnten aufgrund physischer Behinderungen nicht kandidieren'.

Er legt anhand der Ereignisse dar, dass der Außerordentliche Parteitag gegen Artikel 49 der Parteisatzung (Eröffnung und Präsidium), Artikel 50 (Parteitagsberatungen und Beschlüsse) sowie Artikel 51 (Wahlen auf dem Parteitag) verstößt.

Gleichzeitig wird behauptet, dass eine Umgehung des Gesetzes stattgefunden habe, um die Ernennung eines Zwangsverwalters zu verhindern. Vor allem wird in der Petition auch thematisiert, warum Berhan Şimşek nicht als Kandidat zugelassen wurde. Es wird erklärt: 'Abgesehen von der Parteisatzung wurde uns das aktive und passive Wahlrecht entzogen; zudem konnten wir aufgrund der Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes nicht kandidieren'. Unter Hinweis darauf, dass der Wille der Delegierten beeinträchtigt wurde, wird die Annullierung des Parteitags gefordert."