Antrag von Finanzminister Mehmet Şimşek für TÜSİAD von Staatsanwaltschaft abgelehnt: Er hatte nach Brüssel eingeladen
Finanzminister Mehmet Şimşek soll den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und den TÜSİAD-YİK-Vorsitzenden Ömer Aras zu einem Investorentreffen eingeladen haben, an dem er nächste Woche in Brüssel teilnehmen wird. Diese Einladung von Şimşek stieß jedoch auf ein Hindernis durch die Staatsanwaltschaft.
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Dem Vernehmen nach hat Finanzminister Mehmet Şimşek, der nächste Woche an einem Investorentreffen in Brüssel teilnehmen wird, den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und den TÜSİAD-YİK-Vorsitzenden Ömer Aras, gegen die aufgrund ihrer Reden bei der Generalversammlung ein Ausreiseverbot besteht, ebenfalls zu dem Treffen eingeladen.
Wie NOW TV berichtet, wurden die Anträge von Turan und Aras auf Ausreiseerlaubnis für die Reise nach Brüssel von der Staatsanwaltschaft abgelehnt.
Gegen den Vorsitzenden des Türkischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer (TÜSİAD), Orhan Turan, und den Vorsitzenden des Hohen Beirats (YİK), Ömer Aras, war aufgrund ihrer Präsentationen und Reden bei der Generalversammlung am 13. Februar, in denen es hieß: "Politiker, Geschäftsleute und Journalisten werden verhört, verhaftet, Treuhänder werden eingesetzt, Leutnants werden entlassen", ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Turan und Aras, die unter Polizeibegleitung zum Justizgebäude gebracht wurden, war ein Ausreiseverbot auferlegt worden.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde gegen den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und den Vorsitzenden des TÜSİAD-Hohen Beirats, Mehmet Ömer Arif Aras, Anklage wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen über Presse- und Rundfunkmedien" in Tateinheit erhoben, wobei eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten bis zu 5 Jahren und 3 Monaten gefordert wird.
Die Ermittlungen gegen Orhan und Aras wegen des Vorwurfs der "versuchten Beeinflussung eines fairen Verfahrens" dauern zudem an.