Antwort auf Behauptungen über '100.000 vermisste Kinder'
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat bekannt gegeben, dass die in den sozialen Medien verbreiteten Behauptungen, wonach in der Türkei jedes Jahr mehr als 10.000 Kinder und in den letzten 8 Jahren fast 100.000 Kinder verschwunden seien, nicht der Wahrheit entsprechen.
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Während die Details aus den Millionen von Dokumenten, die das US-Justizministerium im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht hat, auch in der Türkei für Aufsehen sorgten, kamen neue Behauptungen über vermisste Kinder an die Öffentlichkeit. Einige Social-Media-Konten verbreiteten die Behauptung, dass in der Türkei jedes Jahr mehr als 10.000 Kinder verschwinden würden. Das DMM hat eine Erklärung zu diesem Thema abgegeben.
Die Erklärung des DMM lautet wie folgt:
"Die in den sozialen Medien verbreiteten Behauptungen, wonach in der Türkei jedes Jahr mehr als 10.000 Kinder und in den letzten 8 Jahren fast 100.000 Kinder verschwunden seien, sind nicht wahr.
Die vom Türkischen Statistischen Institut (TÜİK) bereitgestellten Informationen werden aus ihrem Kontext gerissen und verzerrt an die Öffentlichkeit weitergegeben. Die Statistiken des TÜİK beziehen sich lediglich auf Kinder, für die offiziell eine Vermisstenanzeige erstattet wurde und die anschließend wiedergefunden wurden. Auch in diesen Daten gibt es keine Situation in dem behaupteten Ausmaß.
Darüber hinaus gibt es keine offizielle Statistik, die von öffentlichen Einrichtungen unter der Überschrift 'Anzahl der vermissten und nicht gefundenen Kinder' veröffentlicht wurde.
Die betreffenden Behauptungen wurden bereits im Jahr 2024 von unserem Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation klar und deutlich dementiert. Dennoch wurde festgestellt, dass diese Desinformationsbeiträge, die darauf abzielen, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, absichtlich erneut in Umlauf gebracht wurden.
Wir bitten die Öffentlichkeit eindringlich, solchen Desinformationsbeiträgen keinen Glauben zu schenken."