Antwort auf Özgür Özels Aussage über 'Bauchschmerzen wegen des Rufs Wir sind Soldaten Mustafa Kemals': AKP-Politiker Ala äußert sich
CHP-Parteivorsitzender Özel hatte erklärt: "Die eigentlichen Bauchschmerzen bereitet ihnen der Ruf 'Wir sind Soldaten Mustafa Kemals'. Das soll angeblich 28.-Februar-Mentalität sein. Mustafa Kemal hat mit dem 28. Februar nichts zu tun. Denjenigen, die versuchen, das Thema auf den 28. Februar und damit 25 Jahre zurückzuführen, sage ich: Das ist eure Unverdaulichkeit." Nun kam eine Antwort der AKP auf diese Worte.
AA
Der Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi, Özgür Özel, hatte bei einer Fraktionssitzung erklärt: "Das angebliche Vergehen ist Ungehorsam, doch die eigentlichen Bauchschmerzen bereitet ihnen der Ruf 'Wir sind Soldaten Mustafa Kemals'. Das soll angeblich 28.-Februar-Mentalität sein. Mustafa Kemal hat mit dem 28. Februar nichts zu tun. Denjenigen, die versuchen, das Thema auf den 28. Februar und damit 25 Jahre zurückzuführen, sage ich: Das ist eure Unverdaulichkeit.
Wenn ihr die Denkweise des 'Fesli Deli Kadir' teilt, der sagte 'Ich wünschte, die Griechen hätten gewonnen', dann sollen wir das wissen.
Von den Soldaten Mustafa Kemals geht kein Schaden aus, aber wir haben am 15. Juli gesehen, was die Soldaten von Fetullah Gülen getan haben. Wir haben gesehen, was ihr getan habt, während ihr sagtet, 'diesem Land wurde eine Falle gestellt'. Es ist eine patriotische Pflicht, diese Soldaten zu schützen", hatte er gesagt.
Efkan Ala äußerte sich vor einem Besuch der Atatürk-Universität in Erzurum zu Özels Erklärung während der CHP-Fraktionssitzung im türkischen Parlament bezüglich des Fahneneids der Leutnants mit ihren Säbeln.
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Ala äußerte sich wie folgt:
"Wo eine Uniform getragen wird, ist Disziplin das Grundprinzip und die Grundregel. Hier geht es eigentlich um eine Methode und ein Verfahren. Der Ort für Untersuchungen und Prüfungen dazu ist das Verteidigungsministerium. Daher sollte man diese Themen nicht zum Gegenstand populistischer Rhetorik und Propaganda machen.
Die Türkei hat in ihrer Geschichte in diesen Fragen wirklich viele Schwierigkeiten erlebt. Deshalb muss man die Institutionen mit ihren Regeln, Gesetzen und Praktiken in Ruhe lassen. Man sollte diese Themen nicht zum Gegenstand populistischer Propaganda machen. Das ist sehr wichtig. Die Türkei hat in ihrer Geschichte sehr wichtige Erfahrungen in diesen Bereichen gemacht, aus denen jeder seine Lehren ziehen sollte. Insofern sollte sich der politische Bereich mit seinen eigenen Aufgaben und seinem eigenen Feld befassen, und der Sicherheitsbereich mit seinem eigenen. Das haben wir in der Türkei sichergestellt."
Ala sagte weiter: "Aber Disziplin ist alles, wo eine Uniform getragen wird. Disziplinloses Verhalten zerstört den gesamten Respekt und das Vertrauen in diese Uniform. Insofern ist die zuständige Stelle, die bewerten, prüfen und untersuchen muss, ob dies der Fall war oder nicht, das Verteidigungsministerium. Sie führen ihre Arbeit im Einklang mit den Gesetzen, Regeln, den Traditionen des türkischen Staates sowie den Traditionen der Institutionen und der türkischen Streitkräfte (TSK) aus."