Antwort der DEM-Partei auf Özgür Özels Aussage: 'Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben'
Der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, reagierte auf die Aussage des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel: „Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben“.
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Die Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) veranstaltete in Istanbul ein Panel für Sırrı Süreyya Önder, der verstorben ist.
Bei diesem Panel hielt auch der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, eine Rede.
Bakırhan sprach über den neuen Lösungsprozess und argumentierte, dass die Forderung nach Freiheit und Gerechtigkeit ein gemeinsames Anliegen von Türken und Kurden sei.
Im weiteren Verlauf seiner Rede antwortete Bakırhan, ohne Namen zu nennen, auf die häufig vom CHP-Vorsitzenden Özgür Özel geäußerten Worte: „Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben“.
Bakırhan äußerte sich wie folgt:
„Brot ist in Trabzon nicht billiger als in einer kurdischen Provinz. Die Forderung nach Freiheit in Diyarbakır und die Suche nach Gerechtigkeit in Istanbul sind identisch. Wir können diese beiden nicht voneinander trennen. Wenn die Forderung nach Gerechtigkeit in Diyarbakır und die Forderung nach Freiheit in Istanbul gemeinsam voranschreiten, wird dieses Land demokratisiert. Wenn wir sie trennen, profitieren die derzeitigen Machthaber davon. Wie baut man eine gemeinsame Zukunft auf? Indem man das Streben der Türken nach Sicherheit und Stabilität mit dem Anspruch der Kurden auf Rechte und Anerkennung zusammenbringt. Genau das versuchen wir zu tun.“