Antwort der IMM auf 'İSKİ'-Vorwürfe: 'Verfahren erfolgt im Rahmen des Bebauungsplans'

Die Stadtverwaltung Istanbul (IMM) erklärte, dass die Abrissentscheidung der İSKİ bezüglich der Wohnbauprojekte in Arnavutköy dem Schutz der Wasserressourcen diene.

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Die Stadtverwaltung Istanbul (IMM) hat nach der Abrissentscheidung der İSKİ für Wohnungen, die in Arnavutköy für einkommensschwache Bürger errichtet wurden, eine Erklärung abgegeben, um Missverständnisse in der Öffentlichkeit auszuräumen. In ihrer Stellungnahme mit dem Titel 'Lügen und Wahrheiten' betonte die IMM, dass der Sazlıdere-Staudamm geschützt werden müsse.

Lüge: Die İSKİ hat außerhalb ihrer Befugnisse eine Abrissentscheidung für Wohnungen getroffen, die in Arnavutköy für einkommensschwache Bürger gebaut wurden.

Wahrheit: Der Sazlıdere-Staudamm ist eine wichtige Wasserquelle für die Trinkwasserversorgung Istanbuls. Das Einzugsgebiet des Sazlıdere-Staudamms ist gemäß der Schutzverordnung für Trinkwassereinzugsgebiete der İSKİ als geschützte Wasserquelle ausgewiesen. Das Staudammbecken wird gemäß den Bestimmungen dieser Verordnung geschützt.

DIE BEDEUTUNG DER WASSERRESSOURCEN

Die IMM wies darauf hin, dass der Sazlıdere-Staudamm jährlich etwa 55 Millionen Kubikmeter Trinkwasser für Istanbul liefert, und erklärte, dass bei einem Ausfall des Staudamms in einigen Bezirken auf der europäischen Seite Wasserknappheit auftreten könnte. Es wurde darauf hingewiesen, dass insbesondere in Trockenperioden bei steigender Wassernachfrage ein Druck auf die vorhandenen Ressourcen entstehen würde.

Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass sich das Eigentum am Sazlıdere-Staudamm bei der İSKİ befinde und jährliche Zahlungen an das Ministerium für Schatz und Finanzen geleistet würden. Es wurde betont, dass es ein großer Fehler wäre, den Staudamm außer Betrieb zu nehmen.

Die IMM erklärte, dass die betreffenden Projekte keine positive Stellungnahme der İSKİ erhalten hätten und nicht über Baugenehmigungen verfügten, die den baurechtlichen Vorschriften entsprächen, und betonte, dass der Schutz der Wasserressourcen Vorrang habe.