Antwort des Muftis auf die Frage „Ist Bitcoin zulässig?“ in einer Live-Sendung

Der Bezirksmufti von Pendik in Istanbul, Musa Bilgiç, beantwortete in einer Live-Sendung Fragen zu religiösen und gesellschaftlichen Themen. Bilgiç ging dabei auch auf die Frage eines Zuschauers zu Kryptowährungen ein.

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Gast in der Sendung „Hayatta Her Şey Var“, moderiert von Nur Viral auf Beyaz TV, war der Bezirksmufti von Istanbul-Pendik, Musa Bilgiç.

Musa Bilgiç Hoca, der in der Live-Sendung Fragen zu religiösen und gesellschaftlichen Themen beantwortete, ging auch auf die Frage eines Zuschauers zu Kryptowährungen ein.

Die religiöse Dimension des Kryptowährungsmarktes, in den im digitalen Zeitalter viele Menschen investieren und in den sie große Erwartungen setzen, war von großem Interesse.

ER BEANTWORTETE DIE FRAGE „IST BITCOIN ZULÄSSIG?“

Die Antwort von Musa Bilgiç Hoca auf die Frage des Zuschauers „Ist Bitcoin zulässig?“ lautete wie folgt:

Das Thema Bitcoin gehört zu den Beschlüssen des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet). Der Hohe Rat für religiöse Angelegenheiten erarbeitet ein Ergebnis, indem er die Ansichten heutiger Experten aus der Wirtschaftswelt mit denen früherer Gelehrter kombiniert.

„DENNOCH MUSS UNSER VOLK SELBST ENTSCHEIDEN“

Diese Art von Anlageinstrumenten ist neu. Als Endergebnis betrachtet unser Rat dies nicht als sicher. Er sieht darin keinen realen Handelsweg für Gewinne. Denn in der islamischen Tradition ist reales Geld Gold, Silber oder die von Staaten anerkannte Währung. Nun ist diese Einheit in einigen Ländern anerkannt, in anderen nicht.

Es handelt sich um eine Struktur, bei der unklar ist, wer die Fäden in der Hand hält. Manchmal bringt es hohe Gewinne, manchmal führt es zu hohen Verlusten. In unserem Land gab es sogar Menschen, die nach Investitionen in Bitcoin in den Suizid getrieben wurden.

Um eine solche Situation zu vermeiden, empfehlen wir keine unsicheren Anlageinstrumente wie Bitcoin. Dennoch muss unser Volk selbst entscheiden.