Antwort von Hakan Fidan auf Özgür Özels 'Gaza'-Frage! 'Unser Präsident hat zugestimmt, aber...'

In einer Sitzung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zum Thema Gaza forderte CHP-Chef Özgür Özel, dass die Türkei Hilfe aus der Luft entsenden solle. Außenminister Hakan Fidan erklärte hingegen, dass Hilfslieferungen aus der Luft zu Todesfällen führen könnten und die Hilfe derzeit über Land- und Seewege geleistet werde. Fidan gab zudem bekannt, dass Präsident Erdoğan seine Zustimmung erteilt habe, die Flugzeuge jedoch nicht starten könnten, solange der jordanische Luftraum nicht geöffnet sei.

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Die Große Nationalversammlung der Türkei trat aufgrund der israelischen Angriffe auf Gaza und der dortigen humanitären Krise zu einer Sondersitzung zusammen. Der Vorsitzende der CHP, Özgür Özel, sprach vor der Generalversammlung der TBMM und forderte, dass die Türkei Hilfe nach Gaza aus der Luft entsenden müsse.

Auf diese Forderung von Özel reagierte Außenminister Hakan Fidan und erläuterte die Gründe, warum die Türkei keine Hilfe aus der Luft entsende. Fidan betonte, dass Hilfslieferungen aus der Luft nicht sicher seien: "Es wird suggeriert, die Regierung sei nachlässig, was die Entsendung von Hilfe aus der Luft betrifft. Die Realität ist jedoch, dass Hilfsgüter, die aus der Luft abgeworfen werden, zu Todesfällen führen und ihr Ziel nicht erreichen. Der 14-jährige Muhammed Eid wurde unter einer Frachtladung zerquetscht. Alle Hilfsorganisationen erklären, dass Hilfe aus der Luft nicht sicher ist. Unser stärkster Bereich ist die Bereitstellung von Hilfe. AFAD und der Türkische Rote Halbmond arbeiten Tag und Nacht, und wir liefern die Hilfe in Zusammenarbeit mit Ägypten über Land- und Seewege", sagte er.

"UNSERE FLUGZEUGE SIND BEREIT, JORDANIEN MUSS DEN LUFTRAUM ÖFFNEN"

Minister Fidan erklärte zudem, dass Präsident Erdoğan die Zustimmung für Hilfe aus der Luft erteilt habe: "Unser Präsident hat uns diesbezüglich seine Zustimmung gegeben. Wir haben uns mit Jordanien koordiniert. Es ist uns jedoch nicht möglich, dort einzudringen, ohne dass Jordanien seinen Luftraum öffnet. Wir haben dies mehrmals angeboten, unsere Flugzeuge sind bereit. Sobald die Genehmigung aus Jordanien vorliegt, sind wir in der Lage, die Hilfe sofort zu entsenden", so Fidan.