Anwalt Cenk Özdağ: "Erworbene Rechte wurden verletzt, Staat bedeutet Vertrauen in Dokumente"

Der Anwalt und 12punto-Autor Cenk Özdağ bezeichnete die Annullierung des Diploms von Ekrem İmamoğlu als rechtswidrig und erklärte: "Staat bedeutet Vertrauen in Dokumente. Wer das heute tut, wird morgen auch Identitätsnachweise oder Grundbucheinträge annullieren." Özdağ betonte, dass grundlegende Rechtsprinzipien verletzt wurden.

12punto

Der Anwalt und 12punto-Autor Cenk Özdağ hat sich über seinen Social-Media-Account scharf zur Annullierung des Diploms des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu geäußert. Özdağ erklärte, dass das Prinzip der "erworbenen Rechte", eines der Grundprinzipien des Rechts, mit dem heutigen Tag verletzt worden sei.

Özdağ äußerte sich in seinem Beitrag wie folgt:

“Staat bedeutet Vertrauen in Dokumente. Wer das heute tut, wird morgen auch Identitätsnachweise oder Grundbucheinträge annullieren.” Özdağ betonte, dass die Verhinderung der Teilnahme von Ekrem İmamoğlu an den Präsidentschaftswahlen dem Recht und der Gerechtigkeit großen Schaden zufüge. Er argumentierte zudem, dass die Annullierung des Kandidaturrechts von İmamoğlu, sofern sie durch ein Gesetz erfolgt wäre, nicht einen derart großen Schaden verursacht hätte.


Hier ist der Beitrag von Cenk Özdağ