Scharfe Kritik von Anwalt Pehlivan nach Entscheidung zur Fortdauer der Haft

Mehmet Pehlivan, der Anwalt von Ekrem İmamoğlu, erklärte nach der Entscheidung zur Fortdauer seiner Inhaftierung im Gefängnis von Çorlu, dass die Vorwürfe gegen ihn haltlos seien.

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Mehmet Pehlivan, der Anwalt von Ekrem İmamoğlu, der im Gefängnis von Çorlu inhaftiert ist, betonte in einer Erklärung nach der Entscheidung vom 17. Juli, die Haft fortzusetzen, dass die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen lediglich aus Verleumdungen bestünden.

Pehlivan erklärte, dass die im Rahmen der Kronzeugenregelung aufgenommenen Aussagen nicht der Wahrheit entsprächen und bewiesen sei, dass es sich bei diesen Aussagen um Verleumdungen handele.

Mehmet Pehlivan führte aus, dass zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen die Behauptung gehöre, er habe einem Verdächtigen einen Anwalt vermittelt; dieser Anwalt sei jedoch bereits seit 14 Jahren der Rechtsbeistand der betreffenden Person, während er selbst zu jenem Zeitpunkt noch Jurastudent gewesen sei. Zudem bezeichnete er die Behauptung, er habe am 5. März ein Treffen organisiert, als haltlos und erklärte, dass er an diesem Treffen nicht teilgenommen habe. Er sagte, dass auch die Verleumdungen, er habe gemeinsam mit Prof. Dr. İzzet Özgenç an einem Treffen teilgenommen, nicht der Wahrheit entsprächen; er habe Özgenç nie kennengelernt und diese Behauptungen seien beim HSK zur Anzeige gebracht worden.

Anwalt Pehlivan erklärte weiter, dass er in einem anderen Punkt beschuldigt werde, Druck auf eine Person ausgeübt zu haben, obwohl diese Person zuvor selbst zum Staatsanwalt gegangen sei und eine Aussage im Rahmen der Kronzeugenregelung abgegeben habe. Pehlivan kritisierte, dass trotz der Widerlegung all dieser Vorwürfe die Fortdauer seiner Haft beschlossen wurde, und argumentierte, dass dies lediglich geschehe, um einen Grund für die Inhaftierung zu konstruieren. Pehlivan hinterfragte, welchem Zweck die Inhaftierung von Anwälten diene, und erklärte, dass dieser Zustand rechtswidrig sei.