Appell der ÇEKÜL-Stiftung zum Gesetzesentwurf: 'Das Recht auf Leben von Straßentieren in gesunden Unterkünften muss geschützt werden'
Die ÇEKÜL-Stiftung hat in einer Presseerklärung Einspruch gegen den Gesetzesentwurf erhoben, der die Tötung von Straßentieren durch Injektion vorsieht. Die Stiftung bezeichnete den Entwurf als einen Versuch, Lebewesen ihr Recht auf Leben zu entziehen.
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Die ÇEKÜL-Stiftung (Stiftung zum Schutz und zur Förderung von Umwelt- und Kulturwerten) hat eine Presseerklärung gegen den Gesetzesentwurf veröffentlicht, der die Tötung von Straßentieren durch Injektion vorsieht.
In der Erklärung betonte die Stiftung, dass der Gesetzesentwurf das Recht der Tiere auf Leben verletze, anstatt die Verwaltungen zu ganzheitlichen Maßnahmen zu ermutigen. Stattdessen forderte sie den sofortigen Beginn von Kastrationsprogrammen und rief dazu auf, das Recht der Straßentiere auf ein Leben in gesunden Unterkünften zu schützen.
Die Presseerklärung der ÇEKÜL-Stiftung:
Wir widersprechen dem Gesetzesentwurf zu Straßentieren, der als Problem auf die Tagesordnung gesetzt wurde! Der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Tierrechte besagt: „Alle Tiere werden mit gleichen Rechten auf Leben und Existenz geboren.“
Die im Gesetzesentwurf enthaltene Aussage, dass „es derzeit nicht möglich ist, den Anstieg der Population von Straßenhunden zu verhindern, und Maßnahmen ergriffen werden müssen, bevor dieses Thema zu einem Problem der öffentlichen Gesundheit wird“, ist kein lösungsorientierter Ansatz, sondern darauf ausgerichtet, einem Lebewesen das Recht auf Leben zu entziehen.
Gemäß dem Entwurf, der auch die Regelung zur Einschläferung herrenloser Straßenhunde umfasst:
Wird jede Gemeinde Fotos der Hunde in ihren Unterkünften machen und auf ihrer Website zur Adoption ausschreiben.
Wird für die Adoption jedes einzelnen Hundes 30 Tage lang gewartet.
Werden Hunde, die nach 30 Tagen nicht adoptiert wurden, durch Injektion eingeschläfert.
Werden in die durch die eingeschläferten Hunde frei gewordenen Plätze neue, von der Straße gesammelte Hunde aufgenommen und der Prozess wird auf die gleiche Weise fortgesetzt.
Der Gesetzesentwurf verletzt das Recht der Tiere auf Leben, anstatt die Verwaltungen zu ganzheitlichen Maßnahmen zu ermutigen.
Stattdessen müssen Kastrationsarbeiten sofort beginnen. Das Recht der Straßentiere auf ein Leben in gesunden Unterkünften muss geschützt werden!
#NichtTöten #LebenLassen
„Es gibt keine moralische Rechtfertigung dafür, den Schmerz, den Tiere empfinden, als weniger wichtig anzusehen als den Schmerz, den Menschen empfinden.“ Peter Singer, Animal Liberation (Befreiung der Tiere), Ayrıntı Yayınları, S. 27-28.