Appell des Papstes für Gaza: „Verletzten muss dringend geholfen, Zivilisten müssen geschützt werden“

Das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt der Vatikanstadt, Papst Franziskus, forderte, dass den Verletzten in Gaza dringend geholfen, Zivilisten geschützt und der notleidenden Bevölkerung mehr humanitäre Hilfe zukommen gelassen werden müsse.

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Nach dem traditionellen Sonntagsgebet, das der Papst vom Fenster seines Arbeitszimmers mit Blick auf den Petersplatz im Vatikan sprach, äußerte er sich zu den israelischen Angriffen auf Gaza sowie zu den Entwicklungen im Sudan.

Papst Franziskus betonte, dass er weiterhin an die ernste Lage in Israel und Palästina denke: „Ich stehe allen Leidenden bei, den Palästinensern und den Israelis. In diesem dunklen Moment umarme ich sie und bete sehr für sie. Die Waffen müssen schweigen. Waffen bringen niemals Frieden, die Konflikte dürfen sich nicht ausweiten. Genug, meine Brüder, genug.“

Der Papst lenkte die Aufmerksamkeit auf die Situation in Gaza und fuhr wie folgt fort:

„In Gaza muss den Verletzten dringend geholfen, Zivilisten müssen geschützt und dieser erschöpften Bevölkerung muss viel mehr humanitäre Hilfe zukommen gelassen werden. Die Geiseln, unter denen sich zahlreiche ältere Menschen und Kinder befinden, müssen freigelassen werden. Jeder Mensch, ob Christ, Jude oder Muslim, egal welcher Volksgruppe oder Religion er angehört, ist vor Gott heilig, wertvoll und hat das Recht, in Frieden zu leben.“

AUCH AUF DEN SUDAN AUFMERKSAM GEMACHT

Der Papst wies darauf hin, dass das Land einen Bürgerkrieg durchlebe, unter dem zahlreiche Menschen litten und gezwungen seien, ihre Heimat zu verlassen. Er sagte: „Ich bin dem geschätzten Volk des Sudan in seinem Leid nahe und appelliere an die lokalen Behörden, 'humanitäre Hilfe zu fördern und mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft auf friedliche Lösungen hinzuarbeiten'.“