Ära der Drogentests bei Neueinstellungen
Angesichts der in letzter Zeit zunehmenden Drogenoperationen haben Arbeitgeber die Nachfrage nach Drogentests bei Einstellungsverfahren deutlich erhöht. Die Anträge bei Laboren sind in den letzten Monaten um das Siebenfache gestiegen.
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Drogentests, die bisher nur in bestimmten Bereichen durchgeführt wurden, haben sich nach den Sicherheitsoperationen der letzten Monate zu einer weitaus breiteren sektoralen Praxis entwickelt. Insbesondere in Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Sicherheit, der Logistik, der Energieversorgung und der Schwerindustrie werden bei der Einstellung regelmäßig Drogentests verlangt.
UM DAS 7-FACHE GESTIEGEN
Daten von Laboren in Istanbul zufolge stellen Arbeitgeber täglich über 20.000 Testanfragen. Dies zeigt einen Anstieg der Testanträge um das 6- bis 7-fache im Vergleich zu früheren Zeiträumen.
PREIS ÜBERSTEIGT 2.000 TL
Inzwischen werden Drogentests nicht mehr nur von Arbeitnehmern, sondern auch von Bewerbern für Praktikumsstellen verlangt. Großunternehmen erleichtern die Prozesse durch den Abschluss von Sammeltestvereinbarungen mit Laboren und erzielen dabei manchmal Preisvorteile bei den Testgebühren. Während der durchschnittliche Marktpreis für einen einzelnen Test mit etwa 2.200 TL angegeben wird, kann dieser Betrag bei Sammelverträgen sinken.
Rechtlich gesehen ist es Arbeitgebern möglich, von Bewerbern im Einklang mit den Gesetzen Tests zu verlangen. Die Anwendung muss jedoch mit der Notwendigkeit der Arbeit in Verbindung stehen, der Bewerber muss ausdrücklich zustimmen und die Regeln zum Schutz personenbezogener Daten müssen eingehalten werden. Nur die betroffene Person kann auf das Testergebnis zugreifen; der Arbeitgeber kann das Ergebnis nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Bewerbers einsehen.