Atatürk-Banner im Atatürk-Stadion verboten: Behauptung, das Banner sei nicht ins Stadion gelassen worden!
Vor dem Play-off-Finale zwischen Muğlaspor und Elazığspor in Bursa kam es zu einer bemerkenswerten Banner-Kontroverse. Es wurde behauptet, dass ein Banner der Muğla-Ortsgruppe des Vereins für das Atatürk-Denken (ADD) auf Anweisung der Polizeibeamten nicht ins Stadion gelassen wurde.
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Vor der kritischen Begegnung zwischen Muğlaspor und Elazığspor im Play-off-Finale der TFF 2. Lig in Bursa kam es zu einer Banner-Krise. Während Hunderte Fans für das Finalspiel mit Bussen von Muğla nach Bursa reisten, sorgte ein Vorfall am Stadioneingang für Diskussionen.
BEHAUPTUNG: „BANNER NICHT INS STADION GELASSEN“
Der Behauptung zufolge wurde das Banner der Muğla-Ortsgruppe des Vereins für das Atatürk-Denken (ADD), auf dem „Atatürkçü Düşünce Derneği Muğla Şubesi“ (Verein für das Atatürk-Denken, Ortsgruppe Muğla) stand, nicht ins Stadion gelassen.
In einer Erklärung des Vereins wurde angegeben, dass sich der Vorfall am Eingang des Bursa Atatürk Sportkomplex Matlı Stadions ereignete. Es wurde behauptet, dass die diensthabenden Polizeibeamten das Banner fotografierten, an ihre Vorgesetzten weiterleiteten und daraufhin mitteilten, dass das Banner aufgrund der erhaltenen Anweisungen nicht mit hineingenommen werden dürfe.
„KEIN VERBOT FÜR VEREINSBANNER IM RUNDSCHREIBEN“
In einer Erklärung des Vorsitzenden der ADD-Ortsgruppe Muğla, Cahit Yaka, wurde darauf hingewiesen, dass das vor dem Spiel vom Gouverneursamt Bursa veröffentlichte Rundschreiben lediglich ein Verbot für Banner mit politischem oder separatistischem Inhalt enthalte.
In der Erklärung wurde argumentiert, dass es keinen expliziten Verbotsartikel für Vereinsbanner gebe; dennoch sei gegen das Verbot, das Banner ins Stadion zu bringen, Einspruch erhoben worden, jedoch ohne Erfolg.
REAKTION: „ATATÜRK-NAME IM ATATÜRK-STADION VERBOTEN“
Die Vereinsführung erinnerte daran, dass das Spiel in einem Stadion ausgetragen wurde, das den Namen Atatürk trägt, und kritisierte die Blockade des Banners eines Vereins, der den Namen Mustafa Kemal Atatürks trägt.
Der Vorsitzende der ADD-Ortsgruppe Muğla, Cahit Yaka, äußerte sich dazu wie folgt:
„Wir haben den Widerspruch erklärt, dass ein Verein, der mit dem Namen unseres Oberbefehlshabers und Gründers unserer Republik gegründet wurde, und der Name Atatürk bei einem Spiel, das im Atatürk-Stadion ausgetragen wird, verboten werden, aber es war zwecklos. Die Polizeibeamten sagten: ‚Wir können nichts dafür, wir haben Vorgesetzte‘. Dies ist ein Mangel an Respekt gegenüber dem Namen Atatürk und den Atatürk-Prinzipien.“
KEINE OFFIZIELLE STELLUNGNAHME
Nach dem Vorfall gab es zahlreiche Beiträge in den sozialen Medien, und das Thema wurde in kurzer Zeit zum Tagesgespräch. Von den Polizeibehörden und offiziellen Stellen liegt bisher noch keine Stellungnahme zu dem Vorfall vor.