Auffälliges Detail im Gouverneursdekret: Dem Süleyman Soylu nahestehende Namen wurden in die Zentrale berufen

Im Gouverneursdekret, das mit der Unterschrift des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Amtsblatt veröffentlicht wurde, zeigt sich, dass dem ehemaligen Innenminister Süleyman Soylu nahestehende Namen in die Zentrale berufen wurden.

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Das Gouverneursdekret wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Demnach wurden 12 Gouverneure ihres Amtes enthoben, während 4 Gouverneure an einen anderen Dienstort versetzt wurden. Mit dem Beschluss wurden zudem 12 neue Gouverneure ernannt.

In den Ernennungsentscheidungen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan wurden Namen, die dem ehemaligen Innenminister und AKP-Abgeordneten für Istanbul, Süleyman Soylu, nahestehen, in die Zentrale berufen.

Die Soylu nahestehenden Namen, der Gouverneur von Burdur, Türker Öksüz, der Gouverneur von Bolu, Erkan Kılıç, und der Gouverneur von Sakarya, Yaşar Karadeniz, wurden ebenfalls in die Zentrale versetzt.

Der Gouverneur von Burdur, Öksüz, war während Soylus Amtszeit als Minister vom Posten des Generalsekretärs zum Gouverneur ernannt worden. Auch der Gouverneur von Bolu, Kılıç, war während der Ära Soylu stellvertretender Innenminister.

KONNTE NICHT FÜR DIE AKP KANDIDIEREN, KEHRTE ZUM GOUVERNEURPOSTEN ZURÜCK

Obwohl gegen den ehemaligen Gouverneur von Hatay, Rahmi Doğan, aufgrund des Vorwurfs, seine Pflichten während der Erdbeben vom 6. Februar nicht erfüllt zu haben, eine Strafanzeige erstattet wurde, wurde diese von der Generalstaatsanwaltschaft beim Kassationsgericht nicht weiterverfolgt. Dass Doğan noch in derselben Nacht zum Gouverneur von Sakarya ernannt wurde, erregte in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit und löste Diskussionen aus.