Auffälliges Detail im Konflikt zwischen TikTok-Phänomenen: Lange Vorstrafenliste entdeckt
Die Feindseligkeit zwischen Social-Media-Phänomenen in Ankara endete blutig, als Cansum Şener ihre Rivalin Çağlayan Yıldırım ins Bein schoss. Şener und ihr Freund wurden nach einer intensiven Verfolgung durch die Polizei gefasst. Besonders auffällig ist die umfangreiche Vorstrafenliste von Cansum Şener.
12punto
Ankaras Bezirk Sincan wurde Schauplatz einer blutigen Auseinandersetzung zwischen zwei bekannten TikTok-Phänomenen. Cansum Şener (29) verletzte ihre Rivalin Çağlayan Yıldırım nach einem Streit mit einer Schusswaffe schwer am Bein.
Yıldırım übertrug den Vorfall live über ihren Social-Media-Account. Şener und ihr Freund wurden kurz darauf bei einem Polizeieinsatz festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 20:00 Uhr im Stadtteil Plevne in Sincan. Cansum Şener und Çağlayan Yıldırım, die seit langem zerstritten waren, hatten sich nach einem ganztägigen Streit über eine App zu einem persönlichen Treffen verabredet. Die beiden trafen sich an einem vereinbarten Ort und setzten dort ihren Streit fort, der innerhalb kurzer Zeit in eine körperliche Auseinandersetzung mündete.
(Çağlayan Yıldırım)
ZOG DIE WAFFE UND SCHOSS
Als die Auseinandersetzung eskalierte, zog Cansum Şener eine mitgeführte Pistole und schoss Yıldırım ins Bein. Die schwer am Bein verletzte Yıldırım brach schreiend zusammen und wurde nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Es wurde bekannt, dass keine Lebensgefahr besteht.
(Cansum Şener)
LANGE VORSTRAFENLISTE ENTDECKT
Nach dem Vorfall flohen Cansum Şener und ihr Freund mit einem Auto. Die Polizei leitete eine groß angelegte Operation zur Ergreifung von Şener ein. Durch die intensive Verfolgung der Einsatzkräfte konnten Şener und ihr Freund im Bezirk Altındağ, Stadtteil Karapürçek, gefasst werden.
Es stellte sich heraus, dass Şener 80 Vorstrafen hat; zudem wurde die bei der Tat verwendete nicht registrierte Schusswaffe sichergestellt.
Şener und ihr Freund wurden in Gewahrsam genommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Die umfassenden Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.