Aufruf von Hrant Dinks Freunden: 'Dieser Fall endet nicht, bevor wir sagen, dass er zu Ende ist!'
Die Reaktionen auf die bedingte Entlassung von Ogün Samast, der den ehemaligen Chefredakteur der Zeitung Agos, Hrant Dink, am 19. Januar 2007 bei einem bewaffneten Angriff vor dem Verlagsgebäude ermordete, halten an. Samast wurde aus dem F-Typ-Gefängnis in Bolu entlassen, in das er im Februar verlegt worden war. Hrant Dinks Freunde, die zu einem Treffen aufriefen, erklärten: 'Dieser Fall endet nicht, bevor wir sagen, dass er zu Ende ist!'
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Die Entlassung von Ogün Samast, dem Mörder des ehemaligen Chefredakteurs der Zeitung Agos, Hrant Dink, sorgt in der Öffentlichkeit für Diskussionen.
In einer schriftlichen Erklärung über ihre Social-Media-Konten äußerten sich Hrant Dinks Freunde wie folgt:
"Die Gerichte, die sich beharrlich weigern anzuerkennen, dass der Mord an Hrant Dink eine organisierte Tat war, haben nun einen der Mörder wieder unter uns freigelassen. Wir rebellieren gegen diese Ungerechtigkeit.
'Am Samstag, den 18. November, um 14.00 Uhr legen wir vor dem Agos-Gebäude, an der Stelle, an der er erschossen wurde und zusammenbrach, eine Nelke zum Gedenken an Hrant Dink nieder und fordern erneut lautstark Gerechtigkeit. Dieser Fall endet nicht, bevor wir sagen, dass er zu Ende ist!'
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