Aufsehenerregende Behauptung im Fall Narin: Wurde Enes Güran für den Mord gerufen?
Die Ermittlungen zum Tod der achtjährigen Narin Güran, deren lebloser Körper 19 Tage nach ihrem Verschwinden in Diyarbakır gefunden wurde und bei der eine Strangulation als Todesursache festgestellt wurde, dauern an. Die Behauptung, dass der inhaftierte Bruder Enes Güran aus Malatya ins Dorf gerufen worden sein könnte, um den Mord zu begehen, wird derzeit untersucht.
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Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır zum Mord an der achtjährigen Narin Güran, die am 21. August im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwand und deren Leiche am 8. September im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, dauern an. Mit der Inhaftierung der Tante Hediye Güran stieg die Zahl der Inhaftierten in diesem Fall auf 12.
Einer der Hauptverdächtigen des Mordes ist der 18-jährige Bruder Enes Güran. Dass Güran, der in Malatya arbeitete, einen Tag vor dem Vorfall nach Diyarbakır reiste, wirft Fragen auf.
Es wird geprüft, ob der Verdächtige für den Mord gerufen worden sein könnte. Die Bissspuren am Arm und die Kratzspuren auf dem Rücken des Bruders verstärkten diesen Verdacht.
'ICH HABE FÜR DIE HOCHZEIT MEINES COUSINS FREI GENOMMEN'
Enes Güran, der wegen "Beihilfe zum vorsätzlichen Mord" inhaftiert wurde, sagte in seiner Aussage: "Ich habe bei meiner Arbeitsstelle frei genommen, weil mein Bruder Baran zum Militär gehen sollte und wegen der Hochzeit meines Cousins."
Enes Güran behauptete, nichts mit dem Tod seiner Schwester zu tun zu haben, und gab an, zu den Zeiten, als Narin verschwand, geschlafen zu haben.
Auch der Fund von DNA-Spuren von Narin im Fahrzeug des Onkels Salim Güran wird untersucht.
Es wird vermutet, dass die Flüssigkeit, die zum Zeitpunkt von Narins Tod aus ihrem Mund austrat, auf die Hand und in das Fahrzeug von Salim Güran gelangt sein könnte.
Experten sagen: "Allein aufgrund dieses Befundes kann nicht gesagt werden, dass der Onkel der Mörder ist." Es wird darauf hingewiesen, dass die Spuren beim Transport der Leiche in das Fahrzeug gelangt sein könnten.